HSV empfängt Überraschungsteam VfB Hüls

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Den ersten Saison-Heimsieg im Visier: HSV-Mittelfeldspieler Mesut Özkaya (links).

HAMM -  Sieg, Niederlage, Unentschieden – der Fußball-Oberligist Hammer SpVg ist nicht gut in die Saison gestartet, angesichts des schweren Auftaktprogramms aber auch nicht katastrophal schlecht. Bereits am Samstag (18 Uhr/Evora Arena) bekommt es die HSV mit dem VfB Hüls zu tun, die positive Überraschung der ersten Spieltage.

„Wer ins Stadion kommt und glaubt, dass wir Hüls mit 5:0 vom Platz fegen, der kann sich das abschminken“, sagt HSV-Trainer Goran Barjaktarevic und warnt: „Das wird ein schwieriges Spiel mit Kampf und Hektik. Der VfB ist ein unbequemer Gegner. Er spielt keinen schönen Fußball, aber er ist sehr effektiv.“

Und er kommt mit prächtiger Laune in den Hammer Osten. Das Team, das sich in der vergangenen Saison mit einer nach dem Regionalliga-Abstieg neu formierten Elf und gegen alle Erwartungen in der Oberliga hielt, hat einen Traumstart hingelegt. Auf Siege gegen Herne (3:0) und Gütersloh (3:1) ließ die Mannschaft ein 1:1 gegen Ennepetal folgen. Selbst Teammanager Engin Yavuzaslan zeigte sich überrascht: „Ich hätte die Mannschaft nicht so stark erwartet.“ Die Erfolgswelle will das Team in Hamm weiterreiten.

Genau das will die HSV tunlichst verhindern. So wie ein frühes Gegentor. Gegen Lippstadt (4. Minute), Erndtebrück (9.) und Aplerbeck (11.) gelang den Hammern das nicht. Und erst recht nicht in der denkwürdigen letzten Begegnung mit Hüls in der Evora Arena. Nach nur 21 Minuten lag die HSV im Dezember des vergangenen Jahres mit 0:3 zurück, ehe Jochen Höfler dreimal (davon zweimal per Elfmeter) zum 3:3-Endstand traf.

Personell sind die Handlungsmöglichkeiten von Barjaktarevic nach wie vor eingeschränkt. Faysel Khmiri, Sven Preissing und Jovan Grozdanic fallen verletzungsbedingt aus. Das wird auch Ersatz-Torhüter Trifon Gioudas, der sich unter der Woche eine Schnittwunde an der Hand zuzog. - sst

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