Eishockey

Eisbären verlängern mit Publikumsliebling

Bereits in seine vierte Saison wird Thomas Lichnovsky bei den Hammer Eisbären gehen.
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Bereits in seine vierte Saison wird Thomas Lichnovsky bei den Hammer Eisbären gehen.

Durch seine kämpferische Einstellung wurde er bei den Eisbären zum Publikumsliebling. Jetzt steht fest, dass Angreifer Thomas Lichnovsky auch in der kommenden Eishockey-Oberliga-Saison das Trikot der Eisbären tragen wird. Zudem verlängerten Torhüter Marvin Nickel und Eigengewächs Kevin Trapp.

Hamm – Am 26. August wollen die Hammer Eisbären erstmals in Werries wieder auf das Eis gehen und mit der heißen Vorbereitungsphase auf die kommende Saison in der Eishockey-Oberliga Nord beginnen. Dass bis dahin der Kader des Tabellenletzten der vergangenen Saison komplett sein wird, hält selbst der neue Trainer Jeff Job für ausgeschlossen. Die Mannschaft, so der kanadische Coach, wird wohl erst zu 100 Prozent zum Ende der Vorrunde stehen. „Wir werden mit 90 bis 95 Prozent des angestrebten Kaders beginnen“, betont Job. „In den kommenden Wochen und Monaten werden wir dann immer wieder Spieler zum Tryout nach Hamm holen und dabei testen, wer für die Oberliga noch geeignet ist“, erklärt der Coach.

Die logische Konsequenz

Bisher haben die Eisbären 13 Spieler unter Vertrag. Verlängert haben jetzt Schlussmann Marvin Nickel sowie die Stürmer Kevin Trapp und Thomas Lichnovsky. „Nickel haben wir als Backup vorgesehen. Wir sind derzeit auf der Suche nach einer neuen Nummer eins“, bestätigt Job. Für Manager Jan Koch war es die logische Konsequenz, Nickel weiter an den Klub zu binden. Der 29-jährige Hammer kam in der vergangenen Saison achtmal als Vertreter für Sebastian May, der seine Laufbahn nicht mehr bei den Eisbären fortsetzen will, zum Einsatz und hinterließ dabei einen guten Eindruck. „Damit hatten wir nicht unbedingt gerechnet“, betont Koch. „Marvin hat seine Sache sehr gut gemacht und sich mit guten Leistungen die Vertragsverlängerung auch verdient. Er ist sehr zuverlässig, passt zudem menschlich sehr gut in unsere Truppe.“

Ein Stehaufmännchen

Die Einigung mit Lichnovsky war laut Koch ebenfalls nur eine Formsache. „Thomas ist ein Stehaufmännchen, der auf dem Eis alles aus sich herausholt und auf Grund seiner kämpferischen Einstellung bei uns zum Publikumsliebling geworden ist.“ Der gebürtige Münchner, der das Eishockeyspielen in Landshut erlernte, kam 2017 vom Regionalligisten EC Lauterbach nach Hamm und hat inzwischen 94 Pflichtspiele für die Eisbären absolviert.

Er ist laut Trainer für die dritte oder vierte Reihe vorgesehen. Gleiches gilt für Kevin Trapp, ein echtes Hammer Eigengewächs. Der 23-jährige Stürmer hat großes Potenzial, wurde in den vergangenen Jahren aber immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. „Wir müssen sehen, wie weit er sich entwickeln kann, wenn er einmal über einen längeren Zeitraum von Verletzungen verschont bleibt“, traut Koch dem Angreifer eine weitere Steigerung zu.

Ein hartes Auftaktprogramm

Bisher haben die Hammer fünf Testspiele gegen Oberliga-Konkurrenten abgeschlossen. Am 5. September kommt der Herner EV nach Hamm, danach folgenden an den Wochenende jeweils Hin- und Rückspiele gegen die Hannover Indians und Hannover Scorpions. Für den 3. September wird noch ein Gegner gesucht. „Am ersten Wochenende nach dem Trainingsauftakt werden wir intern sehr intensiv arbeiten. Für ein Spiel werden die Jungs dann viel zu müde sein“, kündigt Job ein hartes Auftaktprogramm an.

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