Schwachen Saisonstart neutralisiert

Doppelter Michal Spacek sichert dritten Eisbären-Erfolg in Folge

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Erzielte zwei Treffer: Michal Spacek.

Mit dem dritten Sieg in Folge haben die Hammer Eisbären den ernüchternden Saisonstart mit drei Pleiten neutralisiert. Bei den Dinslaken Kobras gewann der Eishockey-Regionalligist am Sonntagabend zwar knapp, aber verdient mit 5:3 (0:1, 3:1, 2:1).

Dinslaken - Wie bereits am vergangenen Freitag beim fulminanten 10:5-Erfolg der Eisbären über den Neusser EV, durchlief die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja auch bei den Dinslaken Kobras eine holprige Anlaufphase. 

Diese wurde – wie auch schon in Neuss – eiskalt bestraft: Martin Benes brachte die Hausherren in Führung (20.). Spielerisch dominiert hatten bis dahin jedoch nur die Eisbären, die gegen tief stehende Hausherren die Lücke suchten, aber nicht fanden und somit nach dem ersten Drittel mit leeren Händen dastanden. 

Trotz 0:2 aus Hammer Sicht: "Es war ein Spiel auf ein Tor"

„Es war ein Spiel auf ein Tor. Wir waren zwar gut drin, haben uns aber nicht belohnt“, so Geschäftsführer Jan Koch, der sich kurz nach dem Wiederanpfiff noch mehr ärgerte. Dinslakens Jesse Parker nutzte einen katastrophalen Fehlpass von Igor Furda zum 0:2 aus Hammer Sicht (22.). 

„Wir haben trotz des Rückstands nie die Ruhe verloren und Geduld bewahrt“, lobte Koch zugleich, weil Tim Pietzko die Überzahl der Eisbären, Stefan Dreyer hatte wegen Hakens eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten, zum Anschlusstreffer nutzte (25.) und Michal Spacek nach Vorarbeit von Kevin Thau eine Minute später ausglich. 

Eisbären wollen positiven Trend fortsetzen

Als dann auch noch Milan Svarc zur Stelle war (36.), war die Partie gedreht. „Anschließend haben wir es trotz des dritten Gegentreffers ohne Hektik runtergespielt“, so Koch, der die Treffer von Oliver Kraft (51.) und erneut Spacek (59.) bejubelte. 

„Das waren zwei unangenehme Gegner, die wir besiegen konnten. Wir spielen zwar noch nicht überragend und es besteht noch viel Luft nach oben. Aber nun gilt es, an den positiven Trend in der kommenden Woche anzuknüpfen“, resümierte Koch.

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