Eishockey

Hoja freut sich über die Rückkehr von Spacek

Verteidiger Michal Spacek läuft in Neuss wieder für die Eisbären auf.
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Verteidiger Michal Spacek läuft in Neuss wieder für die Eisbären auf.

Eisbären-Trainer Ralf Hoja atmet auf.  Verteidiger Michal Spacek  kehrt nach seinem dreifachen  Handbruch im Auswärtsspiel am Freitag beim Neusser EV auf das Eis zurück. 

Hamm - Rechtzeitig mit Blick auf die am 24. Januar beginnenden Pre-Playoffs in der Eishockey-Regionalliga West scheint sich die Personalsituation bei den Hammer Eisbären zu verbessern. 

Mit Michal Spacek kehrt am Freitagabend (20 Uhr) in Neuss der erste der beiden angeschlagenen Tschechen ins Team von Ralf Hoja zurück. „Die Ärzte haben grünes Licht gegeben. Er wird seine Eiszeiten bekommen“, freut sich der Coach über die Verstärkung. Allerdings muss Spacek nach seinem dreifachen Handbruch ganz behutsam aufgebaut werden. Wunderdinge werden vom Verteidiger nicht erwartet, doch dürfte er allein schon mit seiner Erfahrung der Defensive zusätzliche Stabilität verleihen. 

Rückkehr von Milan Svarc ungewiss

Ungewiss ist allerdings, wann Milan Svarc wieder zur Verfügung stehen wird. Der Stürmer dreht zwar bereits im Training seine Kreise auf dem Eis, doch die lädierte Schulter bereitet weiter Probleme. Nicht auszuschließen, dass der Tscheche auch zu Beginn der Endrunde nicht fit sein wird. 

Die Verantwortlichen schauen sich, wie Hoja bestätigt, durchaus nach einem weiteren Kontingentspieler um, doch sei laut Eisbären-Coach derzeit kein Akteur auf dem Markt, der den Hammern wirklich weiterhelfen würde. „Zum Glück haben wir auch eine sehr starke deutsche Fraktion. Bei uns bricht nicht – wie bei anderen Vereinen – gleich alles zusammen, wenn die Ausländer mal fehlen“, betont Hoja. In dieser Saison überhaupt nicht mehr spielen wird Ibrahim Weißleder nach seinem Muskelbündelriss. 

Zu viele einfache Gegentore

Hoja hofft, dass die 3:8-Heimpleite gegen Dinslaken ein einmaliger Ausrutscher war und war erleichtert darüber, dass seine Mannschaft am Sonntag mit dem 6:4 gegen Herford eine entsprechende Reaktion zeigte. „Hätte Herford nicht so ein überragendes Überzahlspiel gehabt, wären sie bei uns chancenlos gewesen“, beteuert der Coach. 

Der will aber dennoch in den restlichen Vorrundenspielen daran arbeiten, die Abwehr weiter zu verbessern: „Wir kassieren zu viele einfache Gegentore. Wir müssen die Defensivarbeit stärken, und das muss schon bei den Stürmern anfangen.“ Deswegen sieht Hoja sowohl die Partie in Neuss als auch die letzte Begegnung im Interregio Cup am Sonntag in Werries (18.30 Uhr) gegen die Devils aus Nijmegen als Vorbereitung

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