Eishockey-Regionalliga

Eisbären-Ausnahmespieler widersteht der DEL

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Kevin Orendorz hat ein Probetraining bei den Iserlohn Roosters absolviert, sich aber für einen Verbleib bei den Hammer Eisbären entschieden.

Ralf Hoja, Trainer der Hammer Eisbären, ist erleichtert. Nicht nur, weil der Spitzenreiter der Eishockey-Regionalliga nach der ersten Heimniederlage gegen die EG Diez-Limburg zurück in die Erfolgsspur gefunden hat. Sondern vor allem, dass sein Ausnahmespieler den Verlockungen der DEL widerstanden hat.

Hamm - Wie Hoja bestätigt, hat der 23-jährige Stürmer schon vor dem Jahreswechsel mit Genehmigung der Eisbären ein Probetraining bei den Iserlohn Roosters absolviert, sich aber letztlich dazu entschieden, seine im Sommer begonnene Ausbildung bei einem Sponsor des Hammer Vereins fortzusetzen. „Damit müssen wir leben. Andere Vereine sind doch auch nicht blind. Ein Mann von der Qualität eines Kevin Ordendorz‘ ist für höherklassige Klubs immer interessant“, beteuert Hoja. „Ich bin aber froh, dass er bei uns bleibt.“

Am Freitagabend (20.30 Uhr) soll Orendorz auch dabei helfen, dass die Revanche bei der EG Diez-Limburg gelingen wird. Beim 4:7 gegen die Rockets war der ehemalige DEL-Akteure wie weitere sechs Leistungsträger der Eisbären nicht dabei. Diesmal müssen die Hammer nur auf die angeschlagenen Ibrahim Weißleder, Mike Ortwein und Andre Kuchnia verzichten. 

Hammer Eisbären gegen Neuss

„Mit Blick auf de Playoffs wollen wir schon ein Zeichen setzen“, meint Hoja. „Schließlich könnte Diez-Limburg, wenn man etwas spekuliert, ein durchaus möglicher Kontrahent im Halbfinale sein.“ Und vor diesem Gegner hat der Hammer Coach großen Respekt. Schließlich haben sich die Rockets in der kurzen Pause mit dem Amerikaner Jamie Hill enorm verstärkt. Der traf zuletzt in Neuwied gleich dreimal. „Personell gehört Diez zu den besten Team der Regionalliga. Und inzwischen haben sie auch das Niveau erreicht, das man angesichts der Besetzung von ihnen erwarten kann.“

Weitaus leichter dürfte für die Eisbären die Heimaufgabe am Sonntag (18.30 Uhr) gegen die Lauterbacher Luchse sein. Eine gute Gelegenheit für Hoja, wieder das eine oder andere auszuprobieren: „Das haben wir schon in den vergangenen Wochen versucht, doch sind wir meist zu der Ursprungsformation zurückgekehrt.“

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