Eishockey-Regionalliga West

10:1! Siebter zweistelliger Saisonsieg für die Eisbären

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Ex-DEL-Profi Kevin Orendorz und die Hammer Eisbären hatten gegen Frankfurt wenig Mühe.

Die Hammer Eisbären haben dem 13:5-Erfolg in Lauterbach am Sonntag den zweiten deutlichen Sieg des Wochenendes folgen lassen. Die zweite Mannschaft der Löwen Frankfurt erwies sich als zu leichtgewichtig für die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja und zog in Werries mit 1:10 (0:3, 0:5, 1:2) den Kürzeren.

Hamm - Dass die Eisbären keine große Mühe haben würden, zeichnete sich schon im ersten Drittel ab. Als mit Christian Wehner ein Akteur der Hessen wegen Hakens auf der Strafbank saß, legte Andre Kuchnia aus dem Slot quer nach außen auf Dustin Demuth, der unbedrängt zum 1:0 einschoss (5.). Ex-DEL-Profi Kevin Orendorz erhöhte nur wenig später nach Assist von Kevin Thau auf 2:0 (8.). Die Gastgeber hatten alles im Griff und gerieten selbst dann nicht in Gefahr, als sie in Person von Thau (15.) oder Michal Spacek (17.) selbst Strafen kassierten. Sechs Sekunden vor der ersten Pausensirene stellte Thau, diesmal Profiteur von Orendorz’ Vorarbeit, auf 3:0 (20.).

Die Hessen waren mit nur zehn Feldspielern und einem Torhüter angereist, hatten also wenig Möglichkeiten zum Wechseln. Es war eine Frage der Zeit, wann bei den Löwen die Kräfte nachlassen würden. Die Gastgeber hatten wenig Mühe, im Mittelabschnitt für klare Verhältnisse zu sorgen. Spacek zum 4:0 (26.), Oliver Kraft zum 5:0 (31.), Orendorz (32.) zum 6:0, Thau per Abstauber nach einem Schuss von Martin Köchling zum 7:0 (35.) und abermals Kraft zum 8:0 (37.) machten alles klar. „Frankfurt stand nur hinten drin, hat versucht, sich über Wasser zu halten und die Partie über die Bühne zu bringen“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch.

Die Hammer Tore im Schlussdrittel steuerten Orendorz (45.) und Kraft (57.) bei, für die Gäste erzielte Tim Bernhard Ansink den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 9:1 (52.). Einziger Wermutstropfen aus Eisbären-Sicht war die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Cedric Rosier wegen eines Kniechecks (55.). Die Freude über den siebten zweistelligen Sieg der Saison trübte dies aber kaum.

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