Play-off-Viertelfinale

Eisbären nach Sieg in Neuss auf Halbfinal-Kurs

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Zweiter Sieg im zweiten Play-off-Viertelfinale: Oliver Kraft und die Hammer Eisbären.

Die Hammer Eisbären sind dem Einzug ins Halbfinale um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West wieder ein Stück näher gekommen. In Spiel zwei der Play-off-Viertelfinal-Serie setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja beim Neusser EV am Sonntag mit 5:2 (0:0, 2:0, 3:2) durch.

Neuss - Damit können die Hammer in der dritten Partie in der Eissporthalle in Werries am Freitag mit einem weiteren Sieg bereits in die Runde der letzten Vier vorstoßen.

Das erste Auswärtsduell des Vergleichs mit Neuss stand zwei Tage nach dem überaus souveränen 10:0 in eigener Halle zunächst aber auf mäßigem Niveau. „Das fühlt sich ein wenig wie Warm-Up an“, bekannte Eisbären-Manager Jan Koch nach dem ersten Drittel, das auf beiden Seiten wenig Tempo und kaum Torchancen bot. Die beste Gelegenheit hatte Hamms Angreifer Kevin Thau, der nach einem Alleingang per Rückhandschuss am Neusser Torwart Ken Passmann (8.) scheiterte.

Auch im Mittelabschnitt mangelte es den Gästen an Geschwindigkeit im Vorwärtsgang. Immerhin kam der Favorit jetzt aber häufiger gefährlich vor den Kasten der Hausherren. Insofern, bilanzierte Koch, „war die Führung die logische Konsequenz“. Zwar traf Thau zunächst noch die Latte. Ex-DEL-Profi Kevin Orendorz machte es aber besser, kam aus dem Gewühl heraus an die Scheibe und überwand Passmann zum 0:1 aus Neusser Sicht (33.). 

Entscheidung nach Doppelschlag zum 1:4 gefallen

Der Bann war gebrochen – und die Eisbären legten nach. 47 Sekunden vor der zweiten Sirene schloss Michal Spacek eine gelungene Kombination über Thau und Orendorz zum 0:2 ab und verschaffte den Hammern damit trotz ausbaufähiger Leistung eine gute Ausgangsposition für die letzten 20 Minuten.

Und der Sieg der Gäste geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Zwar brachte Jerome Baum mit dem 1:2 Neuss noch einmal heran (44.), doch nach dem Doppelschlag von Oliver Kraft nach Vorarbeit von Thomas Lichnovsky (1:3, 45.) und Robin Loecke per Abstauber (1:4, 47.) war die Entscheidung gefallen. Martin Köchling erhöhte zum 1:5 (55.), ehe Pascal Rüwald nach einem Fehlpass der Hammer hinter dem eigenen Tor zum 2:5-Endstand verkürzte (56.).

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