Eishockey

Hammer Eisbären "zu gierig" gegen gegen Dinslaken Kobras

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Die Eisbären unterlagen Dinslaken mit 2:4.

Mit einer 2:4 (2:1, 0:2, 0:1)-Heimniederlage vor 471 Zuschauern gegen die Dinslaken Kobras gehen die Hammer Eisbären in das letzte Spiel der Vorrunde in der Eishockey-Regionalliga West am Sonntag (18.30 Uhr) an gleicher Stelle gegen den Herforder EV.

„Wir haben kein Mittel gegen den Dinslakener Torwart gefunden“, lobte eisbären-Coach Ralf Hoja vor allem den Goalie der Gäste, Marvin Frenzel. „Und in einigen Situationen waren wir zu gierig und haben dann die Konter gefangen.“

Gegen die Kobras hatten die Eisbären noch etwas gut zu machen, ging doch das vergangene Heimspiel gegen das Team mit 3:8 verloren. Für die Gäste war es die letzte Partie der Vorrunde, so dass sie im Vorfeld der Begegnung schon als Tabellenfünfter feststanden.

Der Start ging für die Gastgeber dennoch daneben. Zwar bot sich die erste Gelegenheit den Eisbären, als Kevin Orendorz nach Doppelpass mit Michal Spacek an Frenzel scheiterte (3.). Auf der anderen Seite war aber auch Eisbären-Keeper Marius Dräger gegen Dmitrii Kuznetsov auf dem Posten (5.), ehe sein Team wie schon beim vergangenen 3:8, als es gleich vier Gegentreffer trotz Überzahl kassierte, in Rückstand geriet. Wieder war ein Gästespieler (Frenzel) auf die Strafbank, als Kuznetsov zum Konter ansetzte und Martin Benes zum 0:1 bediente (12.).

Eisbären drehen Rückstand zunächst in ein 2:1

Die Eisbären schüttelten sich und schlugen in diesem ansonsten chancenarmen ersten Drittel nur wenig später zurück. Zunächst brachte Spacek die Scheibe vor das Tor, wo Kevin Thau aus der Drehung zum Ausgleich erfolgreich war (14.). Dann machte es Orendorz vier Minuten später ganz allein, als er aus dem eigenen Drittel zum Solo ansetzte und den Angriff mit dem 2:1-Führungstreffer abschloss.

Die Hammer kamen sehr stark aus der Kabine und ins zweite Drittel, hatten gute Gelegenheiten durch Dustin Demuth (24./scheitert an Frenzel), Marvin Cohut (25./schießt daneben) und Thomas Lichnovski (26./scheitert ebenfalls an Frenzel) – dann bestrafte Dinslaken das Auslassen der Möglichkeiten gnadenlos. Bei einem Konter war die Defensive der Hammer ungeordnet, und Krisztof Kelsch nutzte das zum 2:2 (26.). Sieben Minuten später hieß es gar 2:3, als Philipp Heffler nach Doppelpass mit Benes einnetzte. Demuth (35.) und Thau (40.) hatten Chancen, trafen aber nicht.

Im letzten Drittel blieb Hamm ohne Ideen und Durchschlagskraft. Wenigen Möglichkeiten stand der Treffer der Gäste zum 2:4-Endstand (60.) per Empty-Net-Goal durch Kuznetsov gegenüber, als Hamm den Torhüter heraus genommen hatte

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