Eishockey-Regionalliga West

2:0! Hammer Eisbären ringen Soester EG nieder

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Marc Polter (links) und die Hammer Eisbären lieferten sich mit der Soester EG ein enges Duell.

Rang eins in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga West hatten die Hammer Eisbären schon vor dem Duell mit der Soester EG am Freitag sicher. Das hielt die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja aber nicht davon ab, sich in der Eissporthalle in Werries vor 554 Zuschauern mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) durchzusetzen.

Während die Gäste mit nur 14 Akteuren angereist waren, kehrten bei den Eisbären mit Kevin Trapp, Marc Polter und Thomas Lichnovsky mehrere Spieler in den Kader zurück, die zuletzt gefehlt hatten. Und die Hammer eroberten sich im ersten Abschnitt gleich mehrere dicke Möglichkeiten. Die besten besaßen Lichnovsky und Trapp per Doppelchance (10.) sowie Ex-DEL-Profi Kevin Orendorz (15.). Sie scheiterten jedoch an Marc Fleischer im Soester Gehäuse. Die Bördeindianer verteidigten mit viel Leidenschaft und probierten es im Vorwärtsgang mit Nadelstichen, die jedoch nicht zu klaren Gelegenheiten führten.

Aber auch im Mitteldrittel mussten die Zuschauer im Hammer Osten weiter auf Treffer warten. Die Hausherren blieben allerdings am Drücker. Trapp scheiterte mit einem Solo in Unterzahl (23.), Michal Spacek verzog nach Vorarbeit von Orendorz (25.), ehe der frühere Krefelder selbst einmal mehr in Fleischer seinen Meister fand (28.). Spacek schließlich hatte gegen den Goalie zunächst per Schlagschuss (33.) und kurz darauf nach einem Alleingang das Nachsehen (37.). Trotz der zahlreichen Chancen fehlte den Eisbären vor dem gegnerischen Kasten die letzte Konsequenz, während Soest weniger für Entlastung sorgen konnte als noch in den ersten 20 Minuten.

Erst im Schlussabschnitt knackten die Hammer das Bollwerk in der Defensive der EG. Nach Vorarbeit von Loecke und Orendorz brachte der an diesem Abend unermüdliche Spacek die Scheibe zum 1:0 im Tor unter (54.). Kurz zuvor hatte der Ex-Eisbär Igor Furda die beste offensive Szene der Soester, doch Marius Dräger im Hammer Gehäuse vereitelte. 36 Sekunden vor dem Ende, als die Gäste ihren Goalie bereits vom Eis genommen hatten, schob Spacek per Empty-Net-Goal zum 2:0-Endstand ein (60.). 

„Wir haben nicht den richtigen Drive vor dem Tor gefunden“, meinte Hoja: „Soest hat es geschickt verteidigt, aber wir haben es vor dem Tor auch zu kompliziert gespielt.“

Eishockey Regionalliga Hammer Eisbären – Soester EG

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