Hammer Eisbären treten in Frankfurt an

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Michel Maaßen

HAMM -  Vier Niederlagen in Folge haben die Hammer Eisbären in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West über sich ergehen lassen müssen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass am Freitag (19.30 Uhr) die fünfte dazukommen wird, ist relativ groß.

Schließlich ist der unangefochtene Tabellenführer Löwen Frankfurt Gastgeber des arg angeschlagenen Hammer Eishockeyklubs, ehe das Team von Trainer Milan Vanek am Sonntag dann das derzeitige Ligaschlusslicht Herner EV zum Kräftemessen erwartet (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maximilianpark).

„Es hat uns schon ordentlich erwischt“, sagt Vanek und meint damit die Verletzungsmisere. „Aber die gleichen Probleme haben die anderen Mannschaften ja auch. Wir kommen schon da durch.“ Denn langsam neigt sich die Runde dem Ende zu, und die Hammer haben ihr Ziel, nach den 20 Partien möglichst den dritten Rang zu belegen, noch nicht ganz abgeschrieben – trotz der derzeit acht Punkte Rückstand auf Duisburg. „Ich habe immer noch Lust auf den dritten Platz“, sagt Vanek. „Und wenn Duisburg noch einmal stolpert, geht das.“

Dafür wäre schon eine erfolgreiche Vorstellung der Hammer in Frankfurt hilfreich. So wie zuletzt bei der knappen 2:3-Niederlage gegen die Hessen in eigener Halle, wo die Hammer nicht für ihre gute Leistung belohnt wurden. Dass in Frankfurt die Trauben wesentlich höher hängen, weiß Vanek. „Nochmal 16 Gegentore, wie bei unserem letzten Auftritt dort, müssen es nicht werden“, sagt er. „Wenn wir komplett sind, dann ist das okay. Aber wenn wir wieder mit dem kleinen Bus anreisen, wird es schwierig.“

Fehlen werden auf jeden Fall Tim Pietzko (beruflich verhindert), Lucas Becker (verletzt) und Andre Mangold, der am Dienstag beim 5:6 nach Penaltyschießen gegen den Königsborner JEC bereits nach zehn Minuten wegen einer Beckenentzündung passen musste.

Aaron Reckers, der zuletzt wegen eines eingeklemmten Nervs ausgefallen war, wird dagegen ebenso wieder auflaufen wie Christian Gose, der im Derby aus beruflichen Gründen fehlte. Ein Einsatz von Dennis Tausend ist dagegen noch fraglich, weil der Stürmer am Dienstag von einem Puck am Kinn getroffen wurde und mit sieben Stichen genäht werden musste. „Aber wir wollen wieder spielen wie zuhause“, verspricht Vanek. „Defensiv organisiert und mit 100-prozentigem Einsatz.“

Auch die Partie am Sonntag gegen Herne sieht der Coach nicht als Selbstläufer: „Das ist ein unangenehmer Gegner“, sagt er. „In diesen Spielen kannst du nie 100-prozentig sicher sein.“ - güna

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