Eishockey

Hammer Eisbären zurück im Training

Zurück auf dem Eis: Die Hammer Eisbären werden am Wochenende wieder in der Oberliga antreten.
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Zurück auf dem Eis: Die Hammer Eisbären werden am Wochenende wieder in der Oberliga antreten.

Corona ist vorerst besiegt, die Hammer Eisbären sind zurück auf dem Eis. Nach Ablauf der zweiwöchigen Quarantäne nimmt der Eishockey-Oberligist wieder das Training auf und will am Wochenende auch wieder um Punkte kämpfen.

Hamm – „Wir sind zurück und werden am Wochenende wieder spielen!“ Jan Koch, Manager der Hammer Eisbären, ist froh, dass er jetzt die Rückkehr des Aufsteigers in den Spielbetrieb der Eishockey-Oberliga Nord verkünden kann. „Die zweiwöchige Quarantäne ist abgelaufen. Die Mannschaft darf wieder trainieren. Deshalb müssen wir ab Freitag auch wieder um Punkte kämpfen“, erklärt Koch. Die Regeln schreiben vor, dass ein Team antreten muss, wenn mindestens neun Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung stehen. „Das wird bei uns der Fall sein“, meint der Manager.

Allerdings wird das Wochenende nicht wie geplant verlaufen. Inzwischen hat die Pandemie auch zwei andere Teams der dritthöchsten deutschen Klasse erwischt. Die IceFighters Leipzig befinden sich ebenso wie die Black Dragons Erfurt nach einigen bestätigten Erkrankungen mit Covid-19 in einer zweiwöchigen Quarantäne. Die Erfurter wären am Sonntag zu Gast in Werries gewesen. Doch inzwischen haben die Vereine in Corona-Zeiten gelernt, äußerst flexibel zu agieren, was die Spieltermine angeht. Die Hammer werden am Wochenende gleich zweimal reisen. Sie sind am Freitagabend (20 Uhr) zunächst zu Gast bei den Hannover Indians, fahren dann am Sonntag Richtung Hamburg, um ab 16 Uhr im Ortsteil Farmsen bei den Crocodiles eine von fünf Nachholbegegnungen auszutragen. „Da Hamburg am Sonntag spielfrei gewesen wäre, haben wir uns schnell mit den Crocodiles geeinigt“, bestätigt der Eisbären-Manager. Auch das Heimspiel gegen Herne wurde bereits für Montag, 28. Dezember (20 Uhr), vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) neu angesetzt. Jetzt müssen die Hammer noch Termine für die Begegnungen bei den Tilburg Trappers sowie für Heim- und Auswärtsspiel gegen die Black Dragons aus Erfurt finden.

13 bis 14 einsatzfähige Spieler

„Zunächst einmal sind wir froh, dass wir wieder auf das Eis können“, sagt Ralf Hoja. Doch der Trainer erklärt auch, dass längst noch nicht alle Spieler fit sind. „Einige hat es doch schlimmer erwischt, Sie fühlen sich immer noch nicht gut“, bestätigt der Coach, der dennoch darauf hofft, zumindest 13 oder 14 einsatzfähige Akteure mit nach Hannover nehmen zu können. „Ein Risiko werden wir auf keinen Fall eingehen. Einige Spieler wollen sich erst auch noch intensiv untersuchen lassen und vom Arzt grünes Licht einholen“, berichtet Hoja, für den der Wiedereinstieg zu einer Art Neustart in die Saison wird, „allerdings ohne Vorbereitung“, wie er betont. Deshalb wird er von der Mannschaft, in der es immerhin acht bestätigte Corona-Fälle gab, darunter auch Kapitän Kevin Thau, keine Wunderdinge erwarten. „Die nächsten Wochen werden für uns sehr hart, zumal wir ja zwischendurch die Nachholspiele austragen müssen. Aber damit, das zeigen ja nun auch die Fälle Leipzig und Erfurt, werden in der laufenden Runde wohl alle Mannschaften einmal konfrontiert.“

Durchaus möglich, dass die Eisbären bis zum Wochenende sogar Verstärkung erhalten werden. „Wir befinden uns in aussichtsreichen Gesprächen“, bestätigt Manager Koch. „Vielleicht können wir schon in den nächsten Tagen Vollzug melden.“ Über personellen Zuwachs würde sich angesichts des kleinen Kaders auch Hoja freuen.

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