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Personalsituation der Eisbären entspannt sich

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Von: Peter Schwennecker

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Der zuletzt gesperrte Jesse Roach darf in Hannover wieder auflaufen.
Der zuletzt gesperrte Jesse Roach darf in Hannover wieder auflaufen. © Robert Szkudlarek

Die zuletzt fehlenden Jesse Roach und David Trivellato sind wieder dabei wenn Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären am Freitag bei den Hannover Indians und am Sonntag daheim gegen die Diez-Limburg Rockets antritt.

Hamm – Die Erleichterung im Lager der Hammer Eisbären war nach dem ersten Saisonsieg in der Eishockey-Oberliga groß. Doch der 5:2-Erfolg gegen die Crocodiles aus Hamburg zählt eher zur Kategorie „sehr glücklich“, wie auch Trainer Jeff Job bestätigt. Der hofft jetzt allerdings darauf, dass die ersten drei Punkte bei seiner zuletzt vor allem personell arg gebeutelten Mannschaft neue Kräfte freisetzen und sein Team den Schwung und die starken kämpferischen Momente aus dem Schlussdrittel mitnehmen wird. Denn mit den Spielen am Freitag beim Tabellenzweiten Hannover Indians (20 Uhr) und am Sonntag auf eigenem Eis in Werries gegen die Diez-Limburg Rockets (18.30 Uhr) stehen die Eisbären erneut vor zwei großen Herausforderungen.

Umso erfreulicher für den Hammer Coach, dass sich die personelle Situation zumindest entspannt. Jesse Roach hat die Sperre nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen die Saale Bulls Halle gegen Hamburg abgesessen und steht ebenso wieder zur Verfügung wie David Trivellato, der zuletzt wegen Knieproblemen passen musste, unter der Woche aber wieder voll mittrainierte. Der 23-jährige Stürmer will in der Partie bei seinem alten Klub in Hannover auf jeden Fall dabei sein. Da auch die zuletzt leicht angeschlagenen Michal Spacek, Tim Junge und Fabian Calovi zuletzt schmerzfrei trainieren konnten, stehen Job immerhin 16 Feldspieler zur Verfügung.

Mit Viktor Beck und Maximilian Otte fehlen aber weiterhin zwei Leistungsträger. Otte, der inzwischen an der Schulter operiert wurde, besitzt laut Trainer „gutes Heilfleisch. Wenn alles optimal läuft, könnte er uns vielleicht um Weihnachten wieder zur Verfügung stehen“, meint Job.

Warten auf Signal von Beck

Der wartet derzeit allerdings immer noch auf ein klares Signal von Neuzugang Viktor Beck, dessen Bandapparat im Knie überdehnt ist. Die Entscheidung, ob er operiert werden muss und damit für den Rest der Saison ausfallen würde, steht noch aus. „Es wird Zeit, dass wir in dieser Hinsicht Klarheit bekommen“, erklärt der Coach, damit der Verein auf einen langfristigen Ausfall entsprechend reagieren kann.

Mit den Hannover Indians und Diez-Limburg treffen die Eisbären auf recht unterschiedlich agierende Teams. „Die Indians bevorzugen das defensive Spiel, stehen sehr kompakt, haben bis auf die Partie in Diez auch alle Begegnungen nur sehr knapp gewonnen“, sieht Job eine nur schwer zu überwindende Hürde auf die Eisbären zukommen.

Etwas mehr rechnen sich die Hammer am Sonntag gegen Diez-Limburg aus, das am vergangenen Sonntag, ebenfalls nach einem 0:2-Rückstand, gegen die Moskitos Essen mit 4:3 den ersten Saisonsieg feierte. Allein drei Tore erzielte der starke Kanadier Cheyne Matheson, den es auszuschalten gilt.

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