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Eisbären verpflichten Talent Joshua Stephens

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Von: Peter Schwennecker

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Eisbären-Manager Jan Koch stellte sich am Donnerstagabend den Fans und gab bei dem Treffen die Verpflichtung eines neuen Stürmers bekannt.
Eisbären-Manager Jan Koch stellte sich am Donnerstagabend den Fans und gab bei dem Treffen die Verpflichtung eines neuen Stürmers bekannt. © Robert Szkudlarek/Digitalbild

Stürmer Joshua Stephens hat seinen für nur drei Monate laufenden Vertrag bei den Hamburg Crocodiles nicht verlängert und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Tabellen-Schlusslicht Hammer Eisbären.

Hamm – Zur Aussprache mit den Fans trafen sich am Donnerstagabend die Verantwortlichen der Hammer Eisbären im Blueliner in der Eishalle. Die Anhänger hatten zuletzt auf verschiedenen Internet-Plattformen massive Kritik an der personellen und sportlichen Situation beim Tabellenletzten geübt.

Immerhin durfte Manager Jan Koch einen Neuzugang präsentieren. Der 20-jährige Angreifer Joshua Stephens wechselt mit sofortiger Wirkung vom Klassenkonkurrenten Hamburg Crocodiles nach Hamm, trainierte am Abend bereits mit der Mannschaft und wird auch am Freitag (20 Uhr) im Heimspiel gegen die Hannover Indians und am Sonntag (18.30 Uhr) bei den Diez Limburg Rockets im Eisbären-Trikot auflaufen. „Wir sehen Joshua als Pers-pektivspieler an, der bei uns die Möglichkeit erhält, sich weiter zu entwickeln“, bestätigte Koch den Transfer.

Keine Perspektive in Hamburg

Einen Tag zuvor hatte Stephens, der in Bayreuth geboren wurde und von 2014 bis 2017 einige Eishockey-Schulen in Kanada besuchte, eine Verlängerung seines nur drei Monate laufenden Vertrags in Hamburg abgelehnt, weil er zu wenig Eiszeiten erhielt, daher keine Perspektive mehr sah.

Gerne lassen die Hanseaten das Talent nicht ziehen. „Joshua hat uns in seiner Zeit hier überzeugt, möchte aber bei seinem neuen Verein eine andere Rolle einnehmen und mehr Eiszeit bekommen. Das können wir natürlich verstehen und wünschen ihm alles Gute für die private und berufliche Zukunft“ wird Hamburgs Sportlicher Leiter Sven Gösch, der in der Saison 2012/13 wenige Monate Trainer der Eisbären war, auf der Internetseite der Crocodiles zitiert. Laut Statistik kam der Angreifer zwar 18 Mal in der laufenden Saison zum Einsatz, dabei aber nur auf wenige Eisminuten und blieb deshalb auch ohne Tor oder Scorerpunkt.

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