Eishockey

Hammer Eisbären verlieren deutlich in Herne

Michal Spacek Hammer Eisbären
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Ist nach verbüßter Sperre am Montag wieder dabei: Michal Spacek.

Eine 1:8 (1:4, 0:3, 0:1)-Pleite setzte es für Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären beim Herner EV. Schon am Montag kann es das Team besser machen, wenn die Herner um 20 Uhr in Werries auflaufen.

Herne – Der Stachel der Enttäuschung saß bei Eisbären-Coach Ralf Hoja nach der 1:8 (1:4, 0:3, 0:1)-Niederlage am 2. Weihnachtstag in der Eishockey-Oberliga beim Herner EV besonders tief. „Wir haben hier keine gute Figur abgegeben, schon im ersten Drittel zu viele Geschenke verteilt. Unsere Leistung hatte mit Oberliga nicht viel zu tun“, lautete die kurze, aber treffende Analyse des Hammer Trainers nach der bisher höchsten Saisonniederlage des Aufsteigers. Für Hoja blieb nur die Hoffnung, dass seine Mannschaft sich am Montag besser verkaufen wird, wenn die Herner um 20 Uhr zum schnellen Wiedersehen in Werries auflaufen.

Dann werden die Eisbären auf Neuzugang Michel Maaßen verzichten müssen, der sich in Herne schwer an der Schulter verletzte. Genau eine Minute und 58 Sekunden waren am Samstag gespielte, als Maaßen ein Zuspiel von Kevin Orendorz mit einem Hechtsprung zur Hammer Führung verwertete. Dabei stürzte der Routinier so unglücklich, dass er mit der Schulter gegen die Bande prallte. Maaßen wurde sofort in ein Herner Krankenhaus gefahren. Dort gab es zumindest eine leichte Entwarnung. „Zum Glück hat sich die erste Befürchtung, dass das Schlüsselbein gebrochen ist, nicht bestätigt“, erklärte Manager Jan Koch. „Michel hat aber große Schmerzen. Anfang der Woche wird eine MRT-Untersuchung klären müssen, ob eventuell Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden.“

Die Herner zeigten sich angesichts der Hammer Führung nur fünf Minuten geschockt, drehten dann richtig auf und stürzten die Defensive der Eisbären, in der auch Samuel Dotter wegen Knieproblemen fehlte, von einer Verlegenheit in die andere. Schon bis zur ersten Drittelpause drehten die Gastgeber die Partie durch Treffer von Denis Fominych (7.), Patrick Asselin (11. und 13.) sowie Richard Müller (20.). Die Eisbären wirkten dabei phasenweise völlig überfordert. Nach drei weiteren Toren in Abschnitt zwei durch Marcus Marsall (24.), Maximilian Herz (25.) und erneut Müller (40.) zum 7:1 bahnte sich sogar ein Debakel an. Doch der HEV erwies sich im Schlussdrittel als gnädig, schaltete deutlich zwei Gänge zurück und ließ die Eisbären mitspielen. Die mussten lediglich drei Minuten vor Schluss noch den achten Gegentreffer durch Fominych hinnehmen.

„Wir haben es immer noch nicht geschafft, unser Spiel aus der Regionalliga an die Oberliga anzupassen, machen im eigenen Drittel einfach zu viele Fehler“, meinte Hoja nach der Partie. Ein kleiner Lichtblick: Die Sperre des Tschechen Michal Spacek ist jetzt abgelaufen. Er darf am Montag gegen die Herner wieder mitmischen. „Das wird unserem Spiel sicherlich wieder mehr Stabilität verleihen“, hofft Manager Koch auf eine deutliche Steigerung des Teams.

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