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32 gute Minuten reichen Eisbären nicht

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Von: Peter Schwennecker

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Eisbären-Trainer Jeff Job war vor allem mit den letzten sechs Minuten des zweiten Drittels nicht zufrieden.
Eisbären-Trainer Jeff Job war vor allem mit den letzten sechs Minuten des zweiten Drittels nicht zufrieden. © Robert Szkudlarek

Die Hammer Eisbären haben - wie erwartet - auch das Auswärtsspiel bei den Hannover Indians mit 2:6 verloren. Individuelle Fehler der Gäste wurden von den Niedersachsen eiskalt bestraft.

Hannover – Als Kevin Trapp nach 32 Minuten ein Solo erfolgreich zum 2:2 abschloss, durften die wenigen mitgereisten Anhänger der Hammer Eisbären unter den 1536 Zuschauern am Dienstagabend am Pferdeturm in Hannover noch von einer Überraschung träumen. Doch innerhalb kürzester Zeit sorgten die gastgebenden Indians mit drei Treffern für klare Verhältnisse in dieser Partie der Eishockey-Oberliga. Der überragende EC-Kapitän Branislav Pohanka (34.), Kyle Gibbons (35.) und Parker Bowles (39.) schraubten das Ergebnis auf 5:2 für den Favoriten. „Damit war die Messe gelesen und alles nahm den erwarteten Verlauf“, meinte Hamms Manager Jan Koch nach der 2:6 (1:2, 1:3, 0:1)-Niederlage der Hammer.

Dabei waren die Eisbären gut in die Partie gestartet, besaßen ausgerechnet durch den Ex-Hannoveraner Artjom Alexandrov die erste große Möglichkeit im Spiel überhaupt. Immerhin bereitete Alexandrov wenig später das 0:1 (5.) durch Chris Schutz vor. Danach drehten aber die Gastgeber richtig auf, kamen durch Mike Mieszkowski (13.) zum Ausgleich, gingen zwei Minuten vor der ersten Drittelpause durch Prohanka erstmals in Führung.

Auch in Überzahl nicht getroffen

Angesichts der klaren Führung ließen es die Niedersachsen im Schlussdrittel etwas lockerer angehen. Hamm gelang es selbst bei dreimaliger Überzahl nicht, trotz durchaus vorhandener Möglichkeiten einen weiteren Treffer zu erzielen. Weitaus effektiver waren da schon die Indians, die zwei Minuten vor dem Ende nach einem schnellen Konter durch Robin Palka für den 6:2-Endstand aus Sicht der Indians sorgten. „Eine verdiente Niederlage“, meinte Manager Koch nach der Begegnung. „Hannover hatte die große Qualität, unsere individuellen Fehler eiskalt zu bestrafen.“

Die Eisbären bleiben damit weiter abgeschlagen am Tabellenende. Schon am kommenden Freitag steht für das Team von Trainer Jeff Job die nächste schwere Auswärtsreise an. Dann treten die Hammer um 20 Uhr bei den Rostock Piranhas an. Am Sonntag geht es um 18 Uhr zum Derby nach Herford.

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