Eishockey

Eisbären verschlafen das Mitteldrittel

Gianluca Balla gelang in Hamburg sein erstes Oberliga-Tor im Trikot der Hammer Eisbären.
+
Gianluca Balla gelang in Hamburg sein erstes Oberliga-Tor im Trikot der Hammer Eisbären.

Die Hammer Eisbären bleiben Schlusslicht der Eishockey-Oberliga Nord. Am Sonntag gab es eine 3:7-Niederlage bei den Hamburg Crocodiles.

Hamburg – Zwei Tage nach der knappen 3:5-Niederlage bei den Hannover Indians verpasste Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären am Sonntag durch ein schwaches Mitteldrittel bei den Hamburg Corcodiles ein besseres Ergebnis. Am Ende setzte sich der Gastgeber im Eisland Farmsen mit 7:3 (0:0, 4:0, 3:3) gegen die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja durch.

„Wir haben das zweite Drittel total verpennt“, ärgerte sich Jan Koch, der unter dem Strich mit der Leistung der Eisbären allerdings nicht unzufrieden war. „Immerhin haben wir wegen der Corona-Quarantäne zwei Wochen überhaupt nicht trainieren können, müssen erst einmal so langsam wieder zurück in den Rhythmus finden“, meinte der Manager, der auch positive Erkenntnisse mit auf den Heimweg nehmen durfte. „In Hannover und Hamburg haben wir gezeigt, dass wir auch gegen die Spitzenmannschaften Tore schießen können“, erklärte Koch.

Zahlreiche Strafminuten gegen Hamm

Nach einem torlosen ersten Drittel, in dem die Eisbären wenig zuließen, selbst aber vorn auch nur selten Akzente setzten, folgte im zweiten Abschnitt eine Art Tiefschlafphase, in der sich in der Defensive zudem das Fehlen des derzeit gesperrten Tschechen Michal Spacek bemerkbar machte. Viermal musste Hamms Goalie Sebastian May nach Treffern von Tobias Bruns (22.), Michal Bezouska (24.), Andre Gerartz (31.) und Patrick Saggau (40.) hinter sich greifen. Die Tore eins und drei erzielten die Hamburger dabei in Überzahl, während auf der Gegenseite die Eisbären zweimal eine personelle Überlegenheit nicht nutzen konnten. Mit zahlreichen Strafminuten schwächten sich die Gäste zudem selbst.

Im Schlussdrittel Moral gezeigt

Immerhin zeigten die Hammer Moral, kamen im Schlussdrittel durch Tore von Milan Svarc (41.), Gianluca Balla (45.) und Samuel Dotter (48.) gleich zweimal bis auf zwei Treffer heran, doch ließen sich die abgeklärter agierenden Crocodiles den Sieg nicht mehr nehmen. Thomas Zuravlev (46.), Gerartz (51.) und Saggau (52.) sorgten schließlich für den 7:3-Endstand und dafür, dass die Eisbären weiterhin mit sieben Punkten Schlusslicht der Oberliga Nord sind. Bereits am Mittwoch steht um 20 Uhr in Werries das nächste Heimspiel an. Dann ist der Tabellenführer Hannover Scorpions in Hamm zu Gast.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare