Eishockey

Eisbären unterziehen sich Gruppentests

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Noch ist fraglich, ob die Hammer Eisbären am Freitag in Herne gegen Tilburg antreten können.

Der Corona-Verdachtsfall bei den Hammer Eisbären fordert die Verantwortlichen des Eishockey-Oberligisten. Vor allem Jan Koch, der Manager des Aufsteigers, ist derzeit fast pausenlos gefragt.

Immerhin muss rechtzeitig geklärt werden, ob die Eisbären am Freitag zum geplanten Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers antreten können oder nicht. Die Partie soll am Freitag ab 20 Uhr in der Eissporthalle in Herne ausgetragen werden, da der Vorjahresmeister Tilburg wegen der Corona-Pandemie derzeit keine Begegnungen in den Niederlanden austragen darf.

Hamm – Besondere Schwierigkeiten erlebt Koch derzeit bei der Kommunikation mit den Hammer Behörden. „Es war unheimlich schwer, überhaupt jemanden zu erreichen“, erklärt Koch. „Und als mir das gelungen war, wurde die Zuständigkeit in einen anderen Kreis verwiesen, da der betroffene Spieler in Unna wohnt“, berichtet der Manager. „So ein bisschen fühlt man sich da schon im Regen stehen gelassen.“

Deshalb hat der Verein jetzt auf eigene Initiative am Montagabend eine Gruppentestung innerhalb der Mannschaft und des Funktionsteams vorgenommen. „Die müssen wir auch selbst bezahlen“, bestätigt Koch. „Sie ist uns vom Gesundheitsamt in Unna empfohlen worden. Immerhin geht es um 25 Personen, die insgesamt zum Team gehören.“ Bei diesem Verfahren werden nur einzelne Personen getestet, die mit Bezug auf die Art des Kontaktes – ob direkt oder nur indirekt – in einzelne Gruppen eingeteilt werden. Sollte es in einer Kategorie einen positiven Fall geben, würden dann alle Personen getestet.

Warten auf Ergebnis der PCR-Tests

Der betroffene Spieler, der am vergangenen Samstag nach einem direkten Kontakt zu einer Arbeitskollegin, die positiv getestet worden war, über Symptome klagte, hat sich am Montag ebenfalls einem PCR-Test unterzogen, dessen Ergebnis aber noch nicht vorliegt.

„Wir müssen jetzt abwarten, wie diese Tests ausgehen“, sagt Koch, dem erst einmal die Hände gebunden sind. Der Manager geht davon aus, dass das Privatlabor schnell die Resultate übermitteln wird. „Zudem hoffen wir darauf, möglichst zeitnah auch bei den Hammer Behörden jemanden zu finden, der sich zuständig fühlt und uns mitteilen kann, ob wir wieder trainieren und auch spielen dürfen.“ Die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja befindet sich solange erst einmal in einer selbst verordneten Quarantäne. P.Sch.

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