Eishockey

Schon das letzte Heimspiel verloren?

Hamms Topscorer Kevin Orendorz traf auch gegen Leipzig für die Eisbären.
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Hamms Topscorer Kevin Orendorz traf auch gegen Leipzig für die Eisbären.

Die Hammer Eisbären haben auch das vierte und letzte Aufeinandertreffen mit den Icefighters Leipzig verloren. Am Dienstagabend musste sich das Team von Trainer Ralf Hoja den Sachsen mit 3:6 (2:4, 1:0, 0:2) geschlagen geben.

Hamm – Durchaus möglich, dass es sogar das letzte Saisonheimspiel für die Hammer in der Eishockey-Oberliga-Saison war. Der Krefelder EV, der eigentlich am Ostermontag zum Kehraus in Werries zu Gast wäre, meldete zu Wochenbeginn einen positiven Corona-Schnelltest. Sollte sich der Verdacht durch einen PCR-Nachweis bestätigen, wäre die Saison für Krefeld vorzeitig beendet. Eisbären-Manager Jan Koch wartet jetzt auf eine Nachricht aus dem Rheinland.

Koch sprach nach dem ersten Drittel gegen Leipzig von einem „munteren Scheibenschießen“. Nachdem Andreas Valdix (15.) die frühe Leipziger Führung durch Michal Valecky (6.) ausgeglichen hatte, benötigten die Sachsen gerade einmal eine Minute, um durch Treffer von Tim Junge (16.) und Connor Hannon (16.) mit 1:3 in Führung zu gehen. Als dann wenig später Robin Slanina sogar auf 1:4 erhöhte, sah es nicht gut für die Eisbären aus. Doch die kamen zwölf Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts durch Kevin Thau zum zweiten Treffer und damit zurück ins Spiel.

May mit guten Paraden

Torhüter Sebastian May hatten es die Hammer zu verdanken, dass der Rückstand im zweiten Drittel nicht deutlicher wurde. „Mit zwei, drei sehr guten Paraden hat er uns in der Partie gehalten“, meinte Koch, der sich dann sogar über den Anschluss freuen durfte. Nach 38 Minuten traf Kevin Orendorz nach einem schnellen Konter über Valdix und Gianluca Balla zum 3:4.

Doch zum Ausgleich reichte es für die Eisbären nicht mehr. Gerade einmal zwei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, als Slanina zum 3:5 traf. Fünf Minuten vor dem Ende der Partie sorgte schließlich Moritz Israel mit dem 3:6 für die endgültige Entscheidung.

Zumindest zweimal müssen die Hammer jetzt noch auf das Eis. Am Donnerstagabend sind sie um 20 Uhr beim alten Westrivalen Herforder EV zu Gast, am Ostersamstag steht um 19 Uhr die Partie bei den Piranhas in Rostock auf dem Programm – vielleicht das vorerst letzte Oberliga-Spiel der Hammer.

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