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Eisbären bleibt nach 4:2-Führung nur ein Punkt

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Von: Peter Schwennecker

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Jonas Hoppe gelang der Treffer zum 3:2 für die Hammer Eisbären.
Jonas Hoppe gelang der Treffer zum 3:2 für die Hammer Eisbären. © Robert Szkudlarek

Zwei Tage nach dem 6:3-Sieg bei der EG Diez-Limburg verspielten die Hammer Eisbären im Rückspiel gegen die Rockets eine 4:2-Führung und unterlagen am Ende mit 4:5 in der Overtime.

Hamm - Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären hat am Dienstagabend vor 402 Zuschauern in Werries eine 4:2-Führung verspielt und musste sich am Ende nach der 4:5 (2:2, 2:1, 0:1)-Niederlage in der Verlängerung gegen die EG Diez-Limburg Rockets mit einem mageren Punkt begnügen. „Wir haben im letzten Drittel unsere großen Chancen nicht genutzt. Diez-Limburg hat nie aufgegeben und ist dafür am Ende belohnt worden“, ärgerte sich Manager Jan Koch über die vermeidbare Heimpleite.

Früh gerieten die Eisbären, die am Sonntag noch mit 6:3 in Diez-Limburg gewonnen hatten, durch ein Tor von Leon Köhler in Rückstand. Doch dann drehte Kyle Brothers mit zwei Treffern (11. und 15.) die Begegnung, ehe die Gäste durch Stephen Slaton (17.) zum 2:2 ausglichen.

Doppelschlag im Mitteldrittel

Innerhalb von nur einer Minute gelang den Eisbären im Mittelabschnitt ein Doppelschlag. Zunächst traf Jonas Hoppe mit einem Distanzschuss, dann war Kyle Brothers mit seinem dritten Tor an diesem Abend zum 4:2 (24.) erfolgreich. Aber nur 19 Sekunden später gelang Jordan King der Anschluss für den Tabellenvorletzten.

Spannend wurde es dann im Schlussdrittel. „Wir hatten ausreichend Chancen, um mit 5:3 oder sogar 6:3 in Führung zu gehen“, ärgerte sich Hamms Trainer Jeff Job über die verpassten Möglichkeiten. Die größte Chance vergab Chris Schutz, als er nach einem Konter und einem perfekten Pass von Brothers die Scheibe hoch über das leere Gästetor jagte. Bitter für die Eisbären, dass sie den Ausgleich vier Minuten vor Schluss sogar in Überzahl kassierten. Nach einem Scheibenverlust setzte sich Cody Drover gegen Schutz durch und schob die Scheibe auch noch an Daniel Filimonow vorbei ins Hammer Tor. In der Overtime dauerte es dann nur 32 Sekunden, bis Köhler mit dem 4:5 den Schlusspunkt setzte.

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