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Eisbären lösen Vertrag mit Zaslavski auf

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Von: Peter Schwennecker

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Alexander Zaslavski (links) spielt ab sofort nicht mehr für die Hammer Eisbären.
Alexander Zaslavski (links) spielt ab sofort nicht mehr für die Hammer Eisbären. © Robert Szkudlarek/Digitalbild

Jan Koch, Manager der Hammer Eisbären, hat sich mit Verteidiger Alexander Zavlavski auf eine sofortige Auflösung des Vertrags geeinigt. Der Personaldecke der Eisbären wird derzeit immer dünner.

Hamm – Trotz der aktuell dünnen Personaldecke haben sich die Hammer Eisbären von einem weiteren Spieler getrennt. In beiderseitigem Einvernehmen, so Jan Koch, wurde der Vertrag mit Alexander Zaslavski mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der 22-jährige Verteidiger war erst vor Beginn der Saison vom Regionalligisten Dinslakener Kobras zum Oberliga-Aufsteiger gewechselt, konnte bei den zehn Einsätzen in der höheren Klasse aber nicht überzeugen. „Wir haben uns zusammengesetzt, über die aktuelle Situation geredet und sind zu dem Entschluss gekommen, uns zu trennen“, meinte Koch. „Wir können Alex nichts vorwerfen, doch es hat einfach nicht gepasst.“

Vorerst muss Trainer Ralf Hoja neben den Langzeitverletzten Samuel Dotter, Michel Maaßen und Kevin Trapp auch auf Dustin Demuth verzichten. „Er muss sich erst einem kompletten Gesundheitscheck unterziehen, bevor er wieder zurück auf das Eis darf“, erklärte Koch.

Tabellenführer in Hamm zu Gast

Die personelle Situation vor dem Heimspiel am Freitagabend gegen den Spitzenreiter Hannover Scorpions (20 Uhr) und am Sonntag beim Herforder EV (18 Uhr) hat sich unter der Woche nicht verbessert, zumal Routinier Ibrahim Weißleder am Wochenende weiter gesperrt ist und auch der Schwede Andreas Valdix wegen seiner Rückenprobleme nicht zur Verfügung stehen wird. „Wir wollen bei Valdix kein Risiko eingehen, damit er nicht noch länger ausfällt“, beteuerte Koch.

Angesichts des dünnen Kaders sieht Trainer Ralf Hoja sein Team am Wochenende in beiden Spielen in der Außenseiterrolle. „Wir haben bisher einschließlich der Vorbereitung schon viermal gegen die Scorpions gespielt und wissen, warum die Mannschaft an der Tabellenspitze steht“, sagt der Coach. „Die werden personell sogar noch einmal nachlegen, weil sie unbedingt in die DEL2 wollen“, ergänzt der Hammer Trainer, der mit seiner Mannschaft nur versuchen kann, die Scorpions so lange wie möglich zu ärgern.

Ähnlich sieht die Ausgangslage im Spiel am Sonntag beim Mitaufsteiger Herford aus. „Herford hat, was die Neuzugänge angeht, im Gegensatz zu uns gleich mehrere Hochkaräter verpflichtet. Auch in Ostwestfalen wird es für uns schwer werden, am Ende etwas mitzunehmen.

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