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Letzte Chance für die Eisbären

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Von: Peter Schwennecker

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Nach der Rückkehr aus Kanada soll  Stürmer Jesse Roach gegen Krefeld erstmals wieder auflaufen.
Nach der Rückkehr aus Kanada soll Stürmer Jesse Roach gegen Krefeld erstmals wieder auflaufen. © Robert Szkudlarek/Digitalbild

Wenn die Eisbären überhaupt noch die Chance wahren wollen, die Rote Laterne in der Eishockey-Oberliga abzugeben, dann müssen sie am Wochenende gleich zweimal gewinnen. Gegner am Freitag in Hamm und am Sonntag auswärts ist der Tabellenvorletzte Krefelder EV, der allerdings schon zwölf Punkte mehr als Hamm aufweist.

Hamm – Für Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären gibt es derzeit keine Ruhepause. Nur 48 Stunden nach der 4:6-Heimniederlage gegen den Tabellensechsten Herner Miners muss das Team von Trainer Jeff Job wieder auf das Eis. Für den Tabellenletzten steht das Krefelder Wochenende an. Am Freitagabend (20 Uhr) empfangen die Eisbären den Krefelder EV auf eigenem Eis, am Sonntag treten die Hammer bereits um 17.15 Uhr bei der Nachwuchs-Mannschaft des DEL-Klubs an.

Eigentlich hatten sich die Verantwortlichen der Eisbären erhofft, in dieser Saison mit den Rheinländern auf Augenhöhe agieren zu können. Die Krefelder sind zwar als Vorletzter direkter Tabellennachbar der Hammer, aber mit 21 Zählern bereits zwölf Punkte enteilt. Wenn die Eisbären in der laufenden Runde noch die Rote Laterne abgeben wollen, dann müssen sie schon beide Begegnungen mit dem KEV gewinnen.

Erst einen Punkt gegen Krefeld geholt

Doch das wird nicht einfach sein. „Die Krefelder besitzen eine sehr gute, junge Mannschaft, die unheimlich laufstark ist, nie aufgibt und von der ersten bis zur letzten Minute kämpft“, beschreibt Coach Job die Qualitäten des Kontrahenten, der zuletzt einige sehr überraschende Ergebnisse erzielt hat, darunter ein 4:2-Erfolg bei den Tilburg Trappers. Die Eisbären scheiterten schon zweimal beim Versuch, Krefeld zu schlagen. In Krefeld gab es eine 4:6-Niederlage, in Werries unterlagen die Hammer mit 3:4 in der Overtime. „Wenn wir am Wochenende punkten wollen, dann müssen wir über die komplette Distanz hellwach sein. Zudem sollten wir unsere Chancen besser nutzen als es zuletzt gegen Herne der Fall war“, fordert Job volle Konzentration.

Nach seiner Rückkehr aus Kanada soll auch Stürmer Jesse Roach wieder auflaufen. Gegen Herne verzichtete Job noch auf seinen Landsmann, weil er nach dem langen Flug einfach zu müde war. Ob Roach allerdings in die erste Sturmreihe neben Chris Schutz und Kyle Brothers zurückkehren wird, lässt der Coach offen. Er will die letzten Trainingseindrücke abwarten.

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