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In einigen Statistiken liegen die Eisbären sogar vorn

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Von: Peter Schwennecker

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Der Kanadier Kyle Brothers führt mit 95 Punkten die Scorerliste der Eishockey-Oberliga Nord an.
Der Kanadier Kyle Brothers führt mit 95 Punkten die Scorerliste der Eishockey-Oberliga Nord an. © Robert Szkudlarek

Nichts zu verlieren haben die Eisbären am Freitagabend im Heimspiel gegen die Hannover Scorpions. Der Tabellendritte aus Niedersachsen ist klarer Favorit, wird aber durchaus mit Respekt in Werries auflaufen. Denn es gibt Statistiken, in denen sogar die Eisbären vorn liegen.

Hamm – Erst kam die Nachricht vom Deutschen Eishockey-Bund in München, dass der Abstieg aus der Oberliga erneut ausgesetzt wird. Nur einen Tag später folgte der 7:2-Erfolg der wie entfesselt aufspielenden Hammer Eisbären gegen die Moskitos aus Essen. Und als zu Beginn der Woche die Verantwortlichen des Tabellenletzten auch noch die Vertragsverlängerung mit Torhüter Daniel Filimonow verkündeten, keimte plötzlich Aufbruchstimmung in Werries auf.

„Mit der Nachricht, dass Filimonow ein weiteres Jahr bei uns bleibt, haben wir ein deutliches Zeichen gesetzt“, freut sich Manager Jan Koch über die Resonanz. Gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Ibrahim Weißleder treibt er nun die Planungen für die dritte Oberliga-Saison mit den Hammer Eisbären intensiv voran. Während Koch sich ab sofort in erster Linie mit den Lizenzunterlagen beschäftigt, die bis zum 31. Mai beim DEB in München vorliegen müssen, setzt Weißleder die Gespräche mit den Spielern und möglichen Neuzugängen fort. Der Manager geht davon aus, dass es auch diesmal keine Probleme geben wird, die Zulassung für die Oberliga zu erhalten. „Schließlich haben wir in den vergangenen Jahren gelernt und wissen genau, was wir zu tun haben“, versichert Koch.

Förderlizenzspieler sind dabei

Derweil will Trainer Jeff Job dafür sorgen, dass die Mannschaft die gute Leistung aus der Partie gegen die Essener „Stechmücken“ auch am Freitagabend (20 Uhr) im drittletzten Heimspiel der Saison gegen die Hannover Scorpions wiederholen kann. Wobei der Tabellendritte aus der niedersächsischen Landeshauptstadt eine Klasse stärker einzuschätzen ist als die Essener. „Die Scorpions wollen mit Blick auf die Playoffs unbedingt noch auf Platz zwei“, warnt Job. Doch es gibt auch Statistiken, die den Hammern Mut machen können. Der Kanadier Kyle Brothers führt mit 95 Punkten (33 Tore/62 Assists) die Scorerliste der Oberliga Nord an, sein kongenialer Sturmpartner Chris Schutz ist mit 45 Treffern bei den Torschützen die absolute Nummer eins. Die erste Sturmreihe der Eisbären dürfte daher selbst den Scorpions den nötigen Respekt einflößen.

Job ist froh, dass er auf die Förderlizenzspieler aus Iserlohn zurückgreifen kann, die erst am Samstag mit den Young Roosters in Dresden antreten. Maximilian Otte ist nicht fit, hinter dem Einsatz von Fabian Calovi steht ein Fragezeichen.

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