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Filimonow wieder im Eisbären-Tor

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Von: Peter Schwennecker

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Daniel Filimonow soll in Herne ins Tor der Hammer Eisbären zurückkehren.
Daniel Filimonow soll in Herne ins Tor der Hammer Eisbären zurückkehren. © Robert Szkudlarek

Nach monatelanger Verletzungspause soll Schlussmann Daniel Filimonow am Freitag beim schweren Auswärtsspiel in Herne wieder ins Tor des Eishockey-Oberliga-Schlusslichts Hammer Eisbären zurückkehren.

Hamm – Der Konkurrenzkampf im Team wird größer. Jetzt kann Trainer Jeff Job nur noch darauf hoffen, dass auch die Leistungen und Ergebnisse besser werden. Bis auf den verletzten Viktor Beck (Knie) und Jesse Roach, der aus wichtigen privaten Gründen zurück nach Kanada musste, stehen dem Coach des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären für das Wochenende mit den schweren Spielen in Herne (Freitag, 20 Uhr) und auf eigenem Eis gegen die Tilburg Trappers (Sonntag, 18.30 Uhr) alle Akteure zur Verfügung. Das bedeutet, dass auch Schlussmann Daniel Filimonow, der einige Monate wegen des Patellasehnen-Risses pausieren musste, wieder zwischen die Pfosten zurückkehrt. „Er hat mir Anfang der Woche erklärt, dass er bereit ist“, bestätigte Job. „Dann wird er auch im Tor stehen.“

Mit der kämpferischen Einstellung war der Trainer bei der unglücklichen 4:5-Niederlage gegen die Moskitos Essen zufrieden. Zumindest in dieser Hinsicht habe die Mannschaft eine passende Antwort auf das 1:10-Debakel von Erfurt gegeben. „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen. Solche Defensivfehler darf man nach 30 Spieltagen einfach nicht mehr machen“, betonte Job.

Einigen Spielern droht die Zuschauerrolle

Mit Blick auf die verbesserte Personalsituation ist der Trainer ab sofort in der Lage, auf Formschwankungen zu reagieren. „Für einige Jungs könnte es in den kommenden Wochen sehr hart werden“, kündigte der Coach an. „Da wird der eine oder andere, der nicht die Leistung bringt, schon einmal zuschauen müssen.“ Job wird bereits am Freitag in Herne auf drei Abwehrpaare setzen. Das bedeutet, dass lediglich noch sechs Verteidiger zum Einsatz kommen werden. Wer zum Bankdrücker wird, entscheiden vermutlich die letzten Trainingseindrücke.

Auf dem Papier stehen die Hammer mit den Spielen beim Tabellensechsten Herner EV und gegen den Dritten Tilburg Trappers vor kaum lösbaren Aufgaben. Doch aussichtslos ist im Eishockey nichts, zumal die Eisbären mit der Verpflichtung des Kanadiers Kyle Brothers von der EG Diez-Limburg an Offensivqualität gewonnen haben. Als Außenseiter können die Hammer befreit aufspielen und nur überraschen.

Nickel wechselt nach Dortmund

Derweil hat Marvin Nickel, der noch bis vor drei Wochen als Filimonow-Ersatz im Tor der Eisbären stand und nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Coach Job um die Auflösung seines Vertrages gebeten hatte, inzwischen eine neue sportliche Herausforderung gefunden. Der 30-Jährige heuerte jetzt beim Regionalligisten Dortmunder Eisadler an. Dort trifft er auf einige alte Bekannte. Gleich elf ehemalige Eisbären-Spieler stehen aktuell im Kader der Dortmunder, darunter Dustin Demuth, Kevin Thau, Oliver Kraft und Robin Loecke.

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