Eishockey

Eisbären-Trainer Ralf Hoja sieht auch Fortschritte

Mit 33 Scorerpunkten ist Kevin Orendorz derzeit der erfolgreichste Hammer Stürmer.
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Mit 33 Scorerpunkten ist Kevin Orendorz derzeit der erfolgreichste Hammer Stürmer.

Die Hammer Eisbären sind zwar abgeschlagen Tabellenletzter der Eishockey-Oberliga Nord, doch Trainer Ralf Hoja hat zuletzt zumindest einige Fortschritte beim Aufsteiger erkannt.

Hamm – Der Frust saß tief bei Hamms Trainer Ralf Hoja. Zwei Minuten vor Schluss kassierten die Eisbären am vergangenen Dienstag im Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle das 6:7 und ließen wieder einmal Punkte liegen. Dabei müsste sich der Coach des Aufsteigers eigentlich schon an Niederlagen in der Eishockey-Oberliga Nord gewöhnt haben. Doch Hoja bleibt ein schlechter Verlierer. „Wir könnten schon einige Zähler mehr auf unserem Konto haben, doch immer wieder schlucken wir kurz Schluss solche unnötigen Gegentreffer, die Punkte kosten“, echauffiert sich der Trainer. „Das war schon gegen Krefeld und auch in Herford der Fall.“

Auch Topteams unter Druck setzen

Dennoch glaubt Hoja, dass sich seine Mannschaft so langsam an die raue Luft und das hohe Tempo in der dritthöchsten deutschen Klasse gewöhnt hat. „Wir sind inzwischen angekommen“, meint der frühere Iserlohner Bundesligaspieler, der gewisse Fortschritte erkennt. Immerhin verlaufen die Begegnungen mit vermeintlich übermächtigen Teams jetzt enger. Zumindest die Parade-Sturmreihe der Eisbären mit Kevin Orendorz, Gianluca Balla und Milan Svarc ist durchaus in der Lage, auch die Topteams unter Druck zu setzen. „Im Gegensatz zu Beginn der Saison schießen wir nun auch mehr Tore“, freut sich Hoja.

Weiter eine dünne Personaldecke

Im Freitagabendspiel (20 Uhr) bei den Tilburg Trappers wird es allerdings vor allem darum gehen, Treffer zu verhindern. Der Vorjahresmeister aus den Niederlanden liegt derzeit auf Rang zwei, zeigt in der laufenden Saison aber auch die ein oder andere Schwäche und ließ schon beim ersten Aufeinandertreffen in Hamm beim knappen 2:1 in der Overtime einen Punkt den Eisbären. „Es wäre schön, wenn uns das noch einmal gelingen würde“, träumt Hoja. Doch wahrscheinlicher ist, dass die Eisbären am Sonntag (17 Uhr) im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger und alten Rivalen Herforder EV etwas Zählbares erringen können. Personell zeichnet sich keine Verbesserung ab. Auch am Wochenende werden Hoja lediglich 14 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen.

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