Eishockey

Eisbären krasser Außenseiter

Eisbären-Trainer Ralf Hoja rechnet seiner Mannschaft immer eine Chance aus.
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Eisbären-Trainer Ralf Hoja rechnet seiner Mannschaft immer eine Chance aus.

Als krasser Außenseiter geht Oberliga-Aufsteiger Hammer Eisbären am Mittwoch in das Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer Hannver Scorpions.

Hamm – Krasser könnte der Unterschied nicht sein. Die Hammer Eisbären, Tabellenletzter der Eishockey-Oberliga Nord, empfangen am Mittwoch um 20 Uhr den souveränen Spitzenreiter in der Eissporthalle in Werries. Stolze 29 Punkte liegen zwischen beiden Teams, denn die Hannover Scorpions führen derzeit mit 36 Zählern die Rangliste mit einem komfortablen Vorsprung vor dem Ortskonkurrenten Hannover Indians (26) an. Lediglich gegen den Herner EV (4:6) haben die Niedersachsen bisher verloren.

Es gibt immer eine Chance

Doch vorher schon die weiße Fahne zu hissen, entspricht nicht der Einstellung von Eisbären-Trainer Ralf Hoja. Der rechnet seiner Mannschaft immer eine Chance aus. „Allerdings nur dann, wenn es uns einmal gelingt, in allen Bereichen 100 Prozent abzurufen“, erklärt Hoja. Dabei bezieht der Coach die drei Faktoren Torhüterleistung, Defensiv- und Offensivarbeit mit ein. „Wenn nur eine von diesen drei Säulen wegbricht, dann können wir nicht punkten“, sagt der Trainer.

Meist dumme Gegentore

Das war – aus Hojas Sicht leider – am vergangenen Wochenende beim Restart der Hammer nach der zweiwöchigen Corona-Zwangspause der Fall. Bei den Hannover Indians verloren die Eisbären erst durch ein Empty-Net-Goal am Ende mit 3:5, bei den Hamburg Crocodiles gab es zwei Tage später eine 3:7-Klatsche, obwohl die Mannschaft über 30 Minuten durchaus auf Augenhöhe mit den Hanseaten agierte. „Wir fangen uns in den entscheidenden Phasen meist sehr dumme Tore, die eigentlich einfach zu verteidigen wären. Das war auch in Hamburg der Fall. Da waren wir nicht so deutlich unterlegen, wie es das Ergebnis ausdrückt“, meint der Coach.

Für Hoja bleibt daher nur die Hoffnung, dass der Neuling den Lernprozess fortsetzt und irgendwann auch einmal die Früchte seiner Arbeit ernten wird. Gegen die Scorpions haben die Eisbären nichts zu verlieren, können nur überraschen. Der gesperrte Verteidiger Michal Spacek wird weiterhin fehlen. Hoja hofft, dass der eine oder andere der zuletzt erkrankten Spieler wieder zum Kader stoßen wird. Einen Livestream der Partie gibt es von 19.30 Uhr an bei sprade.tv.

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