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Hammer Eisbären treffen in Essen erst spät

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Von: Günter Thomas

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Blieb in Essen nur im Schlussdrittel ohne Gegentor: Eisbären-Goalie Daniel Filimonow.
Blieb in Essen nur im Schlussdrittel ohne Gegentor: Eisbären-Goalie Daniel Filimonow. © Robert Szkudlarek

Die Aufholjagd kam zu spät: Nach zwei Dritteln lagen die Hammer Eisbären in der Partie der Eishockey-Oberliga Nord bei den Essener Moskitos bereits mit 0:4 zurück – am Ende stand vor 776 Zuschauern eine knappe 3:4 (0:2, 0:2, 3:0)-Niederlage für das Team von Trainer Jeff Job im Tableau.

Essen - „Es reicht in der Oberliga eben nicht, nur 30 oder 35 Minuten auf hohem Niveau zu spielen“, urteilte Eisbären-Manager Jan Koch. „Trotzdem Lob an die Mannschaft, dafür, wie sie noch zurückgekommen ist.“

Die Gäste begannen gut, waren von Anfang an präsent. Doch mit zunehmender Spieldauer ließ sich das Team den Schneid abkaufen. Als dann Michal Spacek den Puck in Überzahl an der Blauen Linie nicht unter Kontrolle bekam, war es passiert: Enrico Saccomani nutzte die Gelegenheit gedankenschnell zur Essener Führung (4.).

Auch danach waren die Eisbären meist zu weit von der Scheibe entfernt, überließen den Moskitos das Feld. Zudem kassierte Tim Junge nach einer kleinen Keilerei eine 2+2-Minuten Zeitstrafe. Die überstanden die Gäste zwar gut. Doch bei einem Schuss von der Blauen Linie zwei Minuten vor der Pausensirene durch Stephan Kreuzmann war Eisbären-Goalie Daniel Filimonow die Sicht versperrt – es hieß 0:2 für Essen.

Im Schlussdrittel krachte zwar die Scheibe direkt nach dem Bully noch einmal an die Latte des von Filimonow gehüteten Tores, doch danach erarbeiteten sich die Eisbären viele gute Möglichkeiten. Pech, dass das 3:0 genau in diese Phase hinein fiel, nachdem der Hammer Goalie ein wenig unglücklich aussah. Der Schuss von André Hübscher prallte Filimonow gegen die Schulter und von da ins Tor (29.). Kurz darauf traf Saccomani zum zweiten Mal (30.) – es hieß 4:0. „Das Ergebnis spiegelt nicht mehr den Spielverlauf wider“, ärgerte sich Koch. „Denn im zweiten Drittel hatten wir eigentlich lange mehr vom Spiel gehabt.“

Jesse Roach (42./Assist Schutz) und Kevin Trapp (44./Spacek) ließen mit schnellen Treffern im Schlussdrittel noch einmal Hoffnung aufkeimen. Der Anschlusss durch Roach (56.) kam aber zu spät, um noch zu punkten.

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