Kanadier Mitchell verstärkt Hammer Eisbären

Der Kanadier Myles Mark Mitchell verstärkt die Hammer Eisbären in der Eishockey-Oberliga.

HAMM - Beim Eishockey-Oberligist Hammer kündigt sich weitere Verstärkung an: Der Kanadier Myles Mark Mitchell wird bis zum Saisonende das Eisbären-Trikot tragen. Der 23-jährige Stürmer kommt am Donnerstag direkt aus Toronto nach Deutschland, wird um 6.30 Uhr in Frankfurt landen.

„Wir werden alle Formalitäten so schnell wie möglich erledigen, sodass er schon am Wochenende spielberechtigt sein wird“, meint Eisbären-Trainer Daniel Galonska. Mitchell bestritt schon in der vergangenen Saison neun Oberligaspiele für die Königsborn Bulldogs. „Sein Fitnesszustand ist derzeit aber bedeutend besser. Er wird uns auf jeden Fall weiterhelfen können“, meint der Eisbären-Coach. Aus Iserlohn stoßen zudem der gebürtige Hammer Oliver Kraft und Jonathan Klinke zum Kader, als weiteres Torhüter-Talent darf ab sofort Lukas Schaffrath aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG das Eisbären-Trikot tragen. „Personell sieht es also gut aus“, betont Galonska, der deshalb wieder etwas optimistischer in die Zukunft blickt.

Die einwöchige Spielpause in der Eishockey-Oberliga hat Eisbären-Trainer Daniel Galonska intensiv genutzt. „Eigentlich“, so betont der Coach der Hammer, „haben wir jetzt erst die Vorbereitung abgeschlossen.“ Da die Mannschaft auf Grund des kurzfristigen Rückzugs der Kenston-Unternehmensgruppe innerhalb von wenigen Tagen praktisch aus dem Nichts heraus zusammengestellt werden musste und es deshalb keine vernünftige Aufbauphase gab, wurden die ersten Meisterschaftsspiele quasi als Testbegegnungen genutzt. Dass die Eisbären derzeit mit nur drei Punkten aus sieben Spielen an vorletzter Stelle der Tabelle stehen, ist deshalb keine Überraschung.

Hammer Eisbären blicken positiv nach vorne

Eisbären-Coach Daniel Galonska.

Bei den Eisbären soll es aufwärts gehen. „Wir haben in den vergangenen Tagen sehr gut gearbeitet, haben zunächst Schusstraining gemacht, dann zuletzt intensiv an der Taktik gefeilt. So langsam werden auch die Automatismen in den einzelnen Reihen immer besser“, sieht Galonska sein Team inzwischen einen Schritt weiter: „Gegen Essen waren beim 4:5 schon deutliche Fortschritte zu erkennen, jetzt wollen wir aber auch endlich die nötigen Punkte einfahren.“

Die nächsten Spiele bieten zumindest vom Papier her die Möglichkeit dazu. Am Freitag treten die Eisbären zunächst bei den Ice Aliens in Ratingen (20 Uhr) an, denn folgt am Sonntag das Gastspiel bei der 1b-Mannschaft der Frankfurt Lions (18 Uhr), gegen die im Hinspiel bisher der einzige Saisonsieg gelang. „Mit Ratingen haben wir noch eine Rechnung offen“, betont Galonska, der sich ungern an das erste Spiel gegen die Ice Aliens in Werries erinnert, als die Eisbären schon im ersten Drittel blitzschnell mit 0:3 ins Hintertreffen gerieten und sich von diesem Schock nicht mehr erholten.

Galonska glaubt, dass sein Team inzwischen gefestigter ist und auch nach Rückschlägen nicht so schnell aufgeben wird. „Wir müssen immer weiter kämpfen, etwas anderes bleibt uns ja auch nicht übrig“, sagt der Coach, für den die Tabelle erst einmal keine so wichtige Rolle spielt. „Wir geben als Ziel keinen festen Tabellenplatz aus. Wir wollen uns in dieser Vorrunde einfach nur weiter entwickeln. Danach beginnt für uns die Saison neu, weil es dann einzig und allein um den Klassenerhalt geht. Und den wollen wir auf jeden Fall schaffen.“  - P. Sch.

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