Eishockey-Oberliga: Hammer Eisbären zweimal auswärts

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Punkten wollen die Hammer Eisbären am Freitag in Frankfurt und am Sonntag in Essen.

HAMM - Die Unsicherheit um die Zukunft des Hammer Eishockeysports im Hinterkopf und zwei schwere Begegnungen in der Oberliga vor der Brust – für die Spieler der Hammer Eisbären ist es in diesen Tagen nicht leicht, sich auf ihren Sport zu konzentrieren.

Genau das ist es jedoch, was ihr Trainer vor den Begegnungen am Freitag bei den Frankfurter Löwen (20 Uhr) und am Sonntag bei den Moskitos Essen (18.30 Uhr) von seinen Akteuren erwartet.

„Die Spieler wissen, was der Stand in Sachen Eishalle ist, und unser Job ist, auf dem Eis für positive Stimmung zu sorgen und Werbung in eigener Sache zu machen“, sagt Daniel Galonska. „Zumal viele ja auch gerne im nächsten Jahr für uns spielen würden.“

Eigentlich hätte die Mannschaft nach der knappen und unglücklichen 6:7-Niederlage am Sonntag gleich in Frankfurt bleiben können, denn nur fünf Tage später heißt es: selbe Stelle, selber Gegner. Nur das Ergebnis darf nach dem Geschmack des Hammer Coaches dieses Mal ein anderes sein. „Da können wir gleich Revanche nehmen“, sagt Galonska. „Zumal die Frankfurter bei unserem 6:7 mit Spielern aus dem DEL-2-Team verstärkt worden sind.

Chris Stanley, eine der Spiel entscheidenden Figuren vom Sonntag, wird allerdings wohl auch am Freitag wieder im Team der Gastgeber stehen. Stanley, der eigentlich im Sommer seine Karriere beendet und als Co-Trainer der ersten Mannschaft begonnen hatte, gehört nun wieder fest zum Kader des Oberligateams. Ihn und seine Stumreihe, die an sechs der sieben Frankfurter Treffer gegen die Eisbären beteiligt war, gilt es in den Griff zu bekommen, wenn am Ende Punkte für Hamm herausspringen sollen. Zumindest die anderen Akteure aus dem Kader der ersten Mannschaft sollten dieses Mal nicht dabei sein. „Aber wer am Ende dort noch auflaufen wird, können wir sowieso nicht beeinflussen“, sagt Galonska. „Deshalb konzentrieren wir uns nur auf uns selbst.“

Was auch für die Partie in Essen am Sonntag gilt. Die Chance auf einen Sieg dürfte dort aber ungleich kleiner werden als in Frankfurt: „Essen wird natürlich nicht den gleichen Fehler wie im Hinspiel machen und uns unterschätzen“, glaubt Galonska. „Sie werden mit der nötigen Ernsthaftigkeit an das Spiel herangehen, was es für uns nicht leichter macht.“

Auf die Förderlizenz-Spieler aus Iserlohn muss der Hammer Trainer an diesem Wochenende verzichten. Dennoch hofft er auf eine weitere Steigerung seines Teams. „Läuferisch und spielerisch war es in Frankfurt schon besser als zuvor in Ratingen. Aber wir haben Probleme gehabt, unsere Führung zu verwalten. Das ist eine Kopfsache und passiert, weil wir Körperspannung und Konzentration nicht aufrecht erhalten haben.“ - güna

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