Hammer Eisbären erwarten die Moskitos Essen

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Ibrahim Weißleder

HAMM - Sechs Begegnungen sind in der Eishockey-Oberliga West absolviert, und für die Hammer Eisbären zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es die erwartet schwere Saison für sie werden wird.

Fünf klaren Niederlagen steht ein 6:5-Erfolg über die 1b-Mannschaft der Löwen Frankfurt gegenüber. 11:41 lautet das Torverhältnis – die nach dem Rückzug der Kenston-Gruppe mit heißer Nadel zusammengestrickte Hammer Mannschaft braucht vor allem eines: Zeit. „Wir hinken, was die Automatismen angeht, der Konkurrenz zwei bis drei Monate hinterher“, sagt Trainer Daniel Galonska. So dürfte auch die Partie gegen die Moskitos Essen am Sonntag (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maximilianpark) eher zu einem besseren Vorbereitungsspiel werden, bei dem die Erfolgsaussichten gering sind.

Immerhin: Beim 1:8 in Neuwied am vergangenen Sonntag hielt das Team die Partie bis Mitte des zweiten Drittels (1:1) offen, hatte gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen, ehe nach dem zweiten Treffer der Gastgeber ein unerklärlicher Einbruch folgte. „Wir waren sehr gut im Spiel und auf Augenhöhe mit Neuwied“, sagt Galonska. „Aber wir müssen sehen dass wir über 60 Minuten voll konzentriert auf dem Eis stehen. Natürlich haben wir derzeit ein Mammutprogramm mit den Spielen gegen Herne, Neuwied und jetzt Essen – aber die spielen alle bei uns in der Liga, und wir müssen uns gegen alle beweisen.“ Die vergangenen Fehler wurden zum Teil in Einzelgesprächen analysiert, „jetzt wollen wir unsere mentale Stärke zurückerlangen“, so Galonska, der allerdings vorerst auf Kapitän Lars Gericke (Hautprobleme) verzichten muss. Tim Pietzko wird solange das Kapitänsamt übernehmen.

Die Moskitos sind derzeit ohne Verlustpunkt Tabellenzweiter, siegten zuletzt mit 7:0 in Frankfurt. - güna

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