Eishockey

Hammer Eisbären mit kleinem Kader in Halle machtlos

Trainiert wieder: Kevin Orendorz.
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Erzielte den ersten Hammer Treffer: Kevin Orendorz.

Mit einem dünnen Kader von nur zehn Feldspielern und wenig Hoffnung hatten sich die Hammer Eisbären auf den Weg zum Nachholspiel des zehnten Spieltags bei den Saale Bulls Halle gemacht. Nach 60 Minuten hatten die Gäste schriftlich, was sie vor der Partie befürchtet hatten. Mit 9:3 (4:1, 2:1, 3:1) ging der Sieg an den Tabellensiebten.

„Unser Matchplan hatte sich nach zehn Sekunden erledigt“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch. „Und wenn du mit so kleiner Kapelle hier anreist, dann muss schon alles passen.“

Tat es nicht. Denn beide Mannschaften hatten kaum die ersten Meter auf dem Eis hinter sich gebracht, da zappelte die Scheibe schon hinter Marvin Nickel, der den verhinderten Sebastian May im Tor vertrat, im Hammer Netz. Halles Tatu Vihavainen hatte nach zehn Sekunden getroffen. Die prompte Hammer Antwort durch Kevin Orendorz nach Zuspiel von Gianluca Balla (2.) sorgte nur kurz für Hoffnung. Danach ging die Gefühlsfahrt der Gäste abwärts. Dennis Gulda besorgte nur weitere zwei Minuten später das 2:1 Frantisek Wagner (10.) und Artur Tegkaev (15.) sorgten noch im ersten Durchgang mit den Treffern zum 4:1 für klare Verhältnisse. Und für einen enttäuschten Jan Koch. „Letztendlich haben wir Halle zum Tore schießen eingeladen“, ärgerte sich der Eisbären-Manager. „Bei drei von vier Gegentreffern ging ein Fehlpass im eigenen Drittel voraus. So haben wir die Bulls nicht vor übermäßig schwierige Aufgaben gestellt.“

Pech für die Eisbären, dass Balla nach dem 2:1-Führungstreffer des Teams aus Sachsen-Anhalt nicht seine Großchance zum 2:2 nutzte. „Danach sind wir eigentlich nur noch hinterher gelaufen und waren ein bisschen zu ängstlich“, monierte Koch, der auch im zweiten Drittel überlegene Gastgeber sah, die durch Valteri Hotakainen (29.) und Kai Schmitz (37.) zum 6:1 trafen, ehe Balla den zweiten Eisbären-Treffer markierte (40.).

Im Schlussdrittel betrieb der kleine Eisbären-Kader Schadensbegrenzung, kam durch Milan Svarc zu einem weiteren Treffer (46.). Auf der anderen Seite trafen Schmitz (45.), Vinci (47.) und Pietschmann (60.).

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