Hammer Eisbären schlagen Timmendorf mit 5:4

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Einen knappen Erfolg feierten die Hammer Eisbären.

HAMM -  Nein, rundum glücklich war Milan Vanek nicht. Zwar hatten die Hammer Eisbären ihr Heimspiel in der Verzahnungsrunde der Eishockey-Oberliga gegen den EHC Timmendorfer Strand vor 369 Zuschauern mit 5:4 (2:1, 2:2, 1:1) gewonnen – doch das Ergebnis war für den Trainer schon fast der positivste Aspekt des Abends. „Ich bin zufrieden, dass wir gewonnen haben. Aber wir sind nicht so aufgetreten, wie wir uns das vorgenommen haben“, meinte Vanek.

Es war eine zerfahrene Auseinandersetzung, die angesichts der verspäteten Ankunft der Gäste mit leichter Verzögerung begann. Die Hammer fanden keinen Rhythmus, Licht und Schatten wechselten sich ab, während Timmendorf offensiv zunächst harmlos war. Dennoch gingen die Gäste in Führung – und profitierten dabei von einem Fehler des Hammer Goalies Christian Wendler, der einen haltbaren Schlenzer Marco Meyers passieren ließ (8.). Die Timmendorfer Freude währte nicht lange: Nach einem Doppelpass mit Joseph Lewis traf Dennis Palka zum 1:1 (10.). Und mit dem Tor von Igor Bacek, der den Puck abfing und das folgende Solo zum 2:1 abschloss, hatten die Eisbären die Partie gedreht. „In der Anfangsphase waren wir besser“, meinte Vanek. „Aber sonst haben wir uns durch das Spiel gequält.“

So plätscherte die Partie im Mitteldrittel vor sich hin, wobei die Gastgeber sich manchen Schnitzer in der Defensive leisteten. Wendler bewahrte sein Team zu Beginn des zweiten Abschnitts mit starken Paraden vor dem Ausgleich. Stattdessen baute Christian Gose die Führung der Eisbären aus (34.). Aber die Gäste schlugen postwendend in Person von Thorben Saggau zurück, der nach einem Pfostenschuss Marcus Klupps zur Stelle war (35.). Und auch, als Dennis Tausend mit dem 4:2 abermals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausschoss (38.), dauerte es nicht einmal 20 Sekunden bis zur Timmendorfer Antwort: Patrick Saggau traf durch die Schoner von Wendler.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts sorgte Palka nach einer schönen Kombination zwar für das 5:3 (42.). Doch es blieb ein zähes Ringen, eine wirkliche Befreiung war auch dieser Treffer nicht. Die Eisbären, bei denen Lucas Becker eine 2+10+10-Minuten-Strafe kassierte (52.), taten sich weiter schwer. Mehr als der umstrittene Anschlusstreffer durch Patrick Saggau gelang den Gästen indes nicht (60.). - St

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