Eisbär Ibrahim Weißleder für vier Spiele gesperrt

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Auf Stürmer Ibrahim Weißleder müssen die Hammer Eisbären in den nächsten Spielen verzichten.

Hamm - Es wird eng, und das gleich in doppelter Hinsicht. Mal abgesehen von den Ratinger Ice Aliens, die mit 24 Punkten in der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West schon enteilt sind, sind die Verfolger zusammengerückt. Derzeit belegen die Hammer Eisbären mit 16 Zählern Rang zwei vor den punktgleichen Teams aus Dortmund und Lauterbach (beide 14).

Diese Mannschaften spielen auch die Platzierungen für die Play-offs um die Meisterschaft unter sich aus, Neuss und Dinslaken sind schon weit abgeschlagen. Für die Eisbären steht ein richtungweisendes Wochenende gegen die direkte Konkurrenz an. Am Freitag erwarten die Hammer um 20 Uhr die Dortmunder Eisadler am Maximilianpark, am Sonntag folgt um 18 Uhr das Gastspiel bei den Lauterbacher Luchsen. Und ausgerechnet vor diesen beiden wichtigen Begegnungen klagt Eisbären-Coach Daniel Galonska über Personalmangel. Die Nachwehen des Strafzeitenfestivals beim 4:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Ratingen haben also immer noch negative Auswirkungen. Unter der Woche wurde jetzt auch das Strafmaß für Ibrahim Weißleder festgelegt, der gegen die Ice Aliens wegen Stockstichs eine Matchstrafe erhalten hatte. Der Stürmer wurde für vier Spiele gesperrt, steht zudem in den zwei folgenden Partien unter Bewährung. Weißleder kann also erst wieder am 10. Februar im Heimspiel gegen Neuss auflaufen, fehlt damit nicht nur gegen Dortmund und in Lauterbach, sondern auch in Ratingen (5. Februar). Andre Mangold und Lari Mäkijärvi leiden immer noch an den starken Prellungen, können nicht schmerzfrei laufen. Während Mangold am Wochenende definitiv nicht zur Verfügung stehen wird, hat Galonska im Falle des Finnnen zumindest ein Fünkchen Hoffnung. Dustin Demuth ist nach der Spieldauerdisziplinarstrafe von Neuss gesperrt, Verteidiger Martin Köchling beruflich verhindert. „Aufgrund der Personalsituation wird es natürlich in beiden Spielen sehr schwer“, stöhnt Galonska. „Doch wir werden eine gute Truppe auf das Eis bringen und den Gegnern alles abverlangen.“

Immerhin kann er wieder auf Schlussmann Sebastian May zurückgreifen, dessen Kehlkopfverletzung aus der Partie in Neuss abgeklungen ist. Zudem stehen zumindest gegen Dortmund die beiden Iserlohner Förderlizenzspieler Til-Lukas Schäfer und Jonathan Klinke auf dem Eis, die allerdings am Sonntag mit dem Nachwuchsteam der Sauerländer gegen Essen antreten müssen.

Richtung Hessen wird dann am Sonntag nur ein kleines Aufgebot der Eisbären reisen, was die Aussichten auf einen Erfolg natürlich weiter verringert. „Wir haben zwar bisher alle Spiele gegen die Luchse gewonnen, doch haben sie sich enorm weiterentwickelt und sind vor allem auf eigenem Eis sehr stark einzuschätzen“, meint Galonska.

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