Eisbären zeigen beim 2:4 gegen Kassel viel Gegenwehr

HAMM - Eine Menge Gegenwehr haben die Hammer Eisbären im Heimspiel der Eishockey-Oberliga-Endrunde gegen die Kassel Huskies gezeigt. Lediglich mit 4:2 (3:0, 0:1, 1:1) setzte sich der Tabellenzweite vor 343 Zuschauern in der Maxi-Eissporthalle durch.

Entsprechend zufrieden war nach der Partie Hamms Trainer Milan Vanek. „Ich bin stolz, wie meine Jungs gekämpft haben. Der Dank gilt aber auch unseren Fans, die uns toll unterstützt haben“, sagte der Coach.

Die Partie schien bereits nach dem ersten Drittel entschieden. Rund zehn Minuten hatte der Minikader der Eisbären, die mit lediglich 16 Spielern angetreten waren, den Gästen Paroli geboten und die Überlegenheit der Huskies mit viel Kampf wettgemacht. Aber für große Gefahr vor dem Gästetor konnten die Hammer auch nicht sorgen, bauten lediglich bei Überzahlsituationen ein wenig Druck auf, ohne sich dabei aber entscheidend durchzusetzen.

So kam Kassel nach der ersten Abtastphase immer besser in Fahrt und ging in der elften Minute bei eigener Überzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Zuspiel von Tomas Gulda traf Kyle Doylet. Nur eine Minute später zappelte die Scheibe erneut im Netz der Eisbären. Einen Schuss von Manuel Klinge hatte Austin Wyciak unhaltbar zum 0:2 (12.) abgefälscht. In der 17. Minute erhöhte Doyle mit einem feinen Schuss aus dem Handgelenk gar auf 0:3.

Im zweiten Durchgang war es dann aber vorbei mit der Überlegenheit der Hessen. Zwar wähnten die Huskies nach einem Solo von Doyle den Puck bereits im Gehäuse der Hammer, aber die Schiedsrichter verweigerten dem vermeintlichen Treffer die Anerkennung. Ansonsten waren die Kassler optisch weiter überlegen, ließen aber den Zug Richtung Eisbären-Tor vermissen.

Eisbären Hamm -- EJ Kassel Steenbrede

Besser machten es dafür die Eisbären, die in der 32. Minuten zum ersten Mal jubeln durften. Nach einem Querpass von Michel Maaßen traf Joseph Lewis zum 1:3 (32.). Und in den verbleibenden acht Minuten bis zur zweiten Drittelpause hatten die Hammer urplötzlich weitere Chancen. Doch Maaßen, (39.), Igor Furda und vor allem der frei vor dem Gästetor auftauchende Dennis Palka (beide 40.) ließen die guten Möglichkeiten ungenutzt.

Umso ärgerlich war aus Eisbären-Sicht in der 52. Minute der Treffer zum 1:4 durch Kassels Sven Valenti. In Überzahl verkürzte Furda noch auf 2:4 (54.), zu mehr reichte es in dem ausgeglichenden Schlussdrittel aber nicht mehr. „Im ersten Abschnitt ware wir nicht gut im Spiel. Aber es hat mich sehr gefreut, dass die Kräfte bis zum Ende gehalten haben und wir im Laufe der 60 Minuten immer besser ins Spiel kamen“, analysierte Vanek nach der Schlusssirene, warf aber gleichzeitig einen Blick bereits auf Dienstagabend, wenn mit der Partie gegen Königsborn die nächste Aufgabe ansteht: „Ich hoffe, dass dann Karl Jasik zurückkehrt und James Ross dann spielberechtigt ist.“ - St

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