Eisbären wollen sich in Dortmund Punkte zurückholen

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Auf Eisbären-Goalie Sebastian May wird am Freitagabend in Dortmund einiges zukommen.

Hamm - Es geht also doch. Trotz einer 3:0-Führung nach dem ersten Drittel haben die Hammer Eisbären am vergangenen Wochenende gegen den Neusser EV die ersten drei Punkte in der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West eingefahren.

5:1 hieß es am Ende gegen die Rheinländer, was bei Anhang, Spielern und auch bei Trainer Daniel Galonska Erleichterung auslöste. Zuvor hatten die Hammer nämlich zwei Heimspiele nach einem 3:0-Vorsprung gegen Ratingen und Dortmund verloren. Das 4:6 gegen die Dortmunder Eisadler zum Auftakt der Meisterrunde stieß dabei bei allen Beteiligten besonders bitter auf. Diese drei Punkte wollen sich die Eisbären am Freitagabend in Dortmund (20 Uhr) im Eissportzentrum neben der Westfalenhalle unbedingt zurückholen. Am Sonntag folgt um 18.30 Uhr in Werries das Heimspiel gegen den EC Lauterbach.

„Ich habe zuletzt gegen Neuss in der ersten Drittelpause noch einmal eindringlich an die Mannschaft appelliert, die Konzentration, vor allem in der Defensive, hoch zu halten. Das hat die Mannschaft auch verinnerlicht und umgesetzt. Der Lerneffekt ist also eingetreten“, freut sich Galonska über die ersten Punkte, die jetzt in Dortmund veredelt werden sollen. „Natürlich fahren wir zu den Eisadlern, um etwas mitzunehmen, auch wenn esschwer wird“, rechnet der Hammer Coach erneut mit einer Partie auf Augenhöhe, in der am Ende Kleinigkeiten entscheiden werden.

Dazu gehört auch sicherlich eine optimale Chancenverwertung, die gegen Neuss nicht gegeben war. „Selbst der Neusser Coach hat am Ende davon gesprochen, dass seine Mannschaft mit dem 5:1 gut bedient war und es durchaus auch 15 Hammer Treffer hätten sein können“, berichtet Galonska. Der erwartet vor allem, wie im ersten Auswärtsspiel in Ratingen, das unglücklich mit 1:2 verloren wurde, einen disziplinierten und konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute. „Nur so können wir in Dortmund etwas erreichen“, meint der Coach, der auch am Sonntag im Heimspiel gegen Lauterbach nicht mit einem Selbstläufer rechnet. Die Eisbären haben die Luchse zwar in beiden Begegnungen der Vorrunde geschlagen, doch haben sich die Hessen dabei stets tapfer verkauft. „Lauterbach ist eine Mannschaft, die sehr diszipliniert auftritt und in der Defensive kompakt steht, dabei immer auf Fehler des Gegners lauert, diese dann auch eiskalt ausnutzt“, kennt Galonska die Stärken des Kontrahenten. „Und mit Benjamin Schulz haben sie einen Stürmer, der immerhin zweitbester Scorer der Vorrunde wurde und weiß, wo das Tor steht“, sagt der Eisbären-Trainer. „Ihn müssen wir unbedingt in den Griff bekommen.“

Personell können die Eisbären aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die vier Iserlohner Förderlizenzspieler stehen an diesem Wochenende nicht zur Verfügung, da sie selbst in der Meisterschaft gefordert sind. Marc Fleischer, Jonathan Klinke, Oliver Kraft und Til-Lukas Schäfer treffen am Wochenende mit den Young Roosters in der Deutschen Nachwuchs-Liga 2 gleich zweimal auf die Essener Moskitos. Heute in Dortmund wird daher Kevin Trapp aus dem eigenen Nachwuchs in den Kader der Eisbären aufrücken. Am Sonntag soll er allerdings in der Jugend auflaufen. „Alle anderen Spieler sind an Bord“, sieht Galonska die personellen Voraussetzungen für ein gutes Wochenende als gegeben an.

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