Eisbären wollen gegen Ratingen drittes Finalspiel erzwingen

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Seine Offensivqualitäten sind gegen Ratingen gefordert: Hamms bester Torschütze Kevin Thau (rechts).

Hamm - Eisbären Hamm oder Ice Aliens Ratingen – eine dieser beiden Mannschaften wird am Wochenende die Meisterschaft in der 1. Eishockey-Liga West feiern. Offen ist: welche? Und wo?

Die Hammer haben durch eine 4:6-Niederlage am vergangenen Sonntag in Ratingen die Chance verspielt, am Freitag (20 Uhr) den Triumph vor eigenem Publikum perfekt zu machen. Sie wollen verhindern, dass die Gäste aus dem Rheinland dies nun tun, und mit einem Sieg die entscheidende dritte Finalpartie am Sonntag (18 Uhr) in Ratingen erzwingen.

Hamms Trainer Daniel Galonska geht vor dem letzten Heimspiel dieser Saison mit großer Zuversicht voran: „Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass wir am Sonntag um den Titel spielen. Wir haben Ratingen in diesem Jahr schon zweimal geschlagen und können das wieder schaffen.“ Am liebsten vor einer vollen Tribüne in der Eissporthalle am Maxipark.

Auch im ersten Finalduell hatte es nicht schlecht ausgesehen. Doch im Schlussdrittel passten die Eisbären bei Rebounds zu oft nicht auf. Die Folge waren vier Gegentore allein im dritten Abschnitt und die Niederlage. „Wir haben das analysiert und im Training daran gearbeitet, dass wir in solchen Situationen künftig besser stehen als der Gegner. Wir können das besser. Es sind Kleinigkeiten, die wir ändern müssen“, sagt Galonska, der aber auch an das Positive erinnert: „Speziell im ersten Drittel waren wir eng am Gegenspieler, haben die Bahnen gut gehalten und die Scheibe an den Mann gebracht. Wenn die Basics stimmen, läuft es gut.“

Ähnlich sieht es Mikael Paunio: „Wenn wir eine gute Defense stellen, dann werden wir gewinnen“, sagt der 26-Jährige, und sein finnischer Landsmann Lari Mäkijärvi pflichtet ihm bei: „Wir haben großes Offensivpotenzial, aber unser Powerplay und Penaltykilling sollte noch besser werden.“

Galonska kann gegen den Endrundensieger Ratingen um die drei Topscorer Dennis Fischbusch, Milan Vanek und Pascal Behlau personell aus dem Vollen schöpfen – fast zumindest. Martin Köchling wurde wegen eines Fouls mit Verletzungsfolge im ersten Aufeinandertreffen für die zweite Finalpartie gesperrt. Der Rest ist an Bord und motiviert: „Dieses Spiel will sich keiner nehmen lassen“, sagt Galonska. - sst

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