Eisbären verlieren neun Sekunden vor Schluss mit 2:3

Kapitän Lars Gericke

HERNE -  Am Ende gab es zwar die erwartete Niederlage – dennoch haben sich die Hammer Eisbären im Auswärtsspiel der Eishockey-Oberliga bestens verkauft. Denn erst in der Verlängerung unterlag das Team von Trainer Daniel Galonska beim Tabellenzweiten Herner EV mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1), nachdem sie den entscheidenden Treffer neun Sekunden vor dem Abpfiff kassiert hatten.

Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen und Sperren waren die Eisbären nur mit einem kleinen Kader nach Herne gereist. Doch das Mini-Aufgebot der Gäste schlug sich überaus tapfer. Defensiv standen die Hammer gut, wechselten taktisch klug und hatten in der elften Minute das Glück auf ihrer Seite. In Überzahl zog André Mangold von der blauen Linie ab – und der Puck rutschte zwischen den Schonern von Ex-Eisbären-Goalie Benjamin Voigt hindurch zum 1:0 ins Herner Tor. Die Führung hielt aber nur zwei Minuten, dann überwand Lorenzo Maas den machtlosen Marc Fleischer mit einem unhaltbaren Schlagschuss in den Winkel zum 1:1.

Was folgte, waren wütende Angriffe des Tabellenzweiten und eine klare Überlegenheit der Herner – doch die Eisbären zogen sich immer wieder clever aus der Affäre. In der 31. Minute mussten sie dann aber den 1:2-Rückstand hinnehmen. Nach einem Schuss von der blauen Linie warf sich Fleischer zwar auf die Scheibe, doch Hernes Maas schaffte es, den Puck zum 1:2 über die Linie zu stochern.

Aber die Hammer gaben sich nicht geschlagen und schafften nach einem Konter, den Nemanja Vucurevic erfolgreich abschloss, das 2:2 (51.). In der Verlängerung überschlugen sich die Ereignisse. Als zuerst Mangold und dann Lars Gericke eine Strafzeit absitzen mussten, nutzte Herne die 5:3-Überzahl in der letzten halben Minute und traf neun Sekunden vor dem Ende zum 3:2. - WA

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