Eisbären verlieren bei Bulldogs im Penaltyschießen

UNNA -  Die Hammer Eisbären haben in der Eishockey-Oberliga-Endrunde das erste Spiel verloren. Das Team von Trainer Milan Vanek unterlag nach Penaltyschießen mit 4:5 (1:1, 1:1, 2:1, 0:1, 0:1) bei den Königsborner Bulldogs.

Überaus ausgeglichen war das erste Drittel verlaufen – mit der logischen Konsequenz, dass es nach 20 Minuten 1:1 stand. In Überzahl waren die Eisbären in Führung gegangen. Matthias Potthoff hatte nach sieben Minuten einen Pass von Christian Gose aufgenommen und mit einem fulminanten Schuss genau ins Toreck zum 1:0 für die Gäste getroffen. Ebenfalls mit einem Akteur mehr auf dem Eis war dann Königsborn erfolgreich. Ibrahim Weißleder musste einen Zwei-Minuten-Strafe absitzen, da nutzte Oliver Duris einen Abpraller zum 1:1.

Genauso verteilt ging es in den zweiten 20 Minuten weiter – und erneut gelang den Hammer der Führungstreffer. In Unterzahl – Gose saß auf der Strafpank – war Dennis Palka zum 2:1 erfolgreich (31.), als er mit dem Puck und Bulldog-Goalie Kremer ins Tor gerutscht war. Aber wiederum hatte Königsborn die passende Antwort parat. In Überzahl markierte Kevin Thau das 2:2 (35.). Anschließend kassierte Lukas Becker nach einem überharten Einsatz an der Bande eine fünfminütige Strafe. Doch die Hammer, die insgesamt etwas aktiver waren, sich durch unnötige Härten das Leben selbst schwer machten, überstanden das Unterzahlspiel unbeschadet.

Hoch her ging es im Schlussdrittel. Oliver Duris (43.) und Denis Fominych (50.) hatten Könisgborn mit 2:4 in Führung gebracht. Aber Karl Jasik und Joseph Lewis mit einem Doppelschlag in der 52. Minuten sorgten für den 4:4-Ausgleich.

Nach der torlosen Verlängerung musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Hier war dann Andy Bathgate erfolgreich und bescherte Königsborn den 5:4-Sieg. - frl

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