Eishockey

Fokus statt Blick auf die Tabelle: Eisbären stehen in Herford unter Druck

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Beim letzten Aufeinandertreffen mit dem Herforder EV unterlagen die Hammer Eisbären um Kevin Thau (rechts) mit 1:7.

Vor der Auswärtspartie gegen den Herforder EV am Freitagabend (20.30 Uhr, Eisstadion „Im Kleinen Felde“) sind die Hammer Eisbären in den Pre-Playoffs der Regionalliga West dringlichst aufgefordert, ihre Hausaufgaben zu erledigen.

Hamm – Nur mit einem Erfolg bleibt die Mannschaft von Ralf Hoja, aktuell auf Rang vier der Tabelle, auf Halbfinal-Kurs. „Unter die letzten Vier zu kommen, ist unser Minimalziel“, erklärt Team-Manager Jan Koch, der auch in Herford noch den krankheitsbedingt fehlenden Hoja als Coach vertritt. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für die Playoffs.

Und zur Halbzeit der Zwischenrunde sitzen die Ratinger Ice Aliens den Eisbären mit fünf Punkten und nur einem Zähler Rückstand fest im Nacken. „Aber wir denken jetzt nicht über die Tabelle nach. Wir haben noch fünf Spiele zu bestreiten, drei davon zuhause“, sagt Koch und fordert den vollen Fokus seiner Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben.

Gleich zweimal bittet der Herforder EV die Hammer nun zum „Derby“, wie Koch das Aufeinandertreffen beschreibt und ihm damit Feuer verleiht. „Wir kennen den Gegner sehr gut, wissen, wie wir Herford schlagen können.“ Der bis dato letzte Sieg gegen den HEV gelang den Eisbären noch in diesem Jahr. Doch auf den 6:4-Heimerfolg am 5. Januar folgte in der Hauptrunde nur zwei Wochen später ein 1:7 gegen Herford, ebenfalls vor heimischer Kulisse.

Personallage stimmt Koch zuversichtlich

„Wir haben damals die Mehrzahl unserer Gegentore in Unterzahl kassiert. Das war dann auch der Knackpunkt für die hohe Niederlage“, erinnert sich Koch. „Deshalb müssen wir Strafzeiten unbedingt vermeiden. Herford ist in Überzahl ungemein stark“, erklärt der Team-Manager.

Vielmehr soll es darum gehen, die eigenen Stärken auszuspielen. „An die guten 50 Minuten aus dem Spiel gegen Diez-Limburg (2:4, Anm. der Red.) wollen wir anknüpfen. Für uns spricht die Geschlossenheit innerhalb der Mannschaft“, so Koch.

Positiv dürfte ihn die Personallage stimmen. Denn neben Verteidiger Tim Pietzko, der nach überstandener Krankheit ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, könnte auch Angreifer Kevin Trapp schon wieder eine Option sein. „Wir müssen das Abschlusstraining aber natürlich noch abwarten. Deswegen stehen hinter manchen Einsätzen noch Fragezeichen“, warnt Koch vor voreiliger Euphorie.

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