Eisbären starten mit Sieg über Leipzig

- Foto: Szkudlarek

HAMM Die Hammer Eisbären sind mit einem Sieg in die Verzahnungsrunde der Eishockey-Oberligen gestartet. In der ersten Partie der Serie, in ein Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur DEL 2 ermittelt wird, schlug die Mannschaft von Trainer Milan Vanek auf eigenem Eis die Icefighters Leipzig mit 3:2 (3:1, 0:0, 0:1).

Damit wurden die Gäste aus Sachsen ihrer leichten Favoritenrolle nicht gerecht. Zwar waren die beiden Teams zuvor noch nie aufeinander getroffen, doch waren die Icefighters mit der Empfehlung einer hervorragenden Oberliga-Runde, die sie als Erster beendet hatten, nach Hamm gereist.

Am Sonntag (18 Uhr) geht es für die Hammer Eisbären nun an die Ostsee-Küste, wo sie gegen den EHC Timmendorfer Strand, den Meister der Oberliga Nord antreten werden. Der derzeit weiter an seiner Knieverletzung laborierende Eisbär Tim Pietzko schätzt die „Beach Boys“ aus Timmendorf als vermeintlich schwächere Konkurrenten in der Verzahnungsrunde ein.

Die Eisbären starteten stark in die Partie gegen Leipzig, wollten von Beginn an zeigen, wer der Herr im Hause ist. Bereits in der 5. Minute gelang Ibrahim Weissleder im Nachsetzen die Führung zum 1:0. Vier Minuten später nutzte Joseph Lewis ein 5:3-Überzahl-Situation für die Gastgeber, als er die Scheibe zum 2:0 über die Linie drückte. Durch einen Abpraller kamen die Gäste in der 18. Minute zunächst zum 1:2-Anschlusstreffer durch Eichelkraut. Doch Marius Pöpel sorgte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in der Schlussminute des ersten Drittels erneut für einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Im zweiten Durchgang ging es meist hin und her. Beide Teams zeigten zur Freude der 457 Zuschauer weiter ein engagierte und gute Leistungen. Tore fielen indes nicht. Die größten Chancen auf Seiten der Eisbären hatten Maaßen (28.) und Weissleder (35.). Dass den Gästen ebenfalls kein Treffer gelang, war auch Christian Wendler zu verdanken. Der Hammer Goalie erwies sich in dieser Phase des Spiels als starker Rückhalt.

Auch im letzten Drittel blieb die Partie äußerst eng. Die Leipziger, unterstützt von 50 mitgereisten Fans, versuchten noch einmal alles, doch mehr als der 2:3-Anschlusstreffer durch Rau in der 59. Minute glückte nicht mehr. Wermutstropfen für die Eisbären: Andre Mangold verletzte sich am Oberschenkel und wird am Sonntag wohl ausfallen. - St

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