Eishockey

Eisbären-Sieg in Belgien - so geht es dem verletzten Marvin Cohut

Marvin Cohut (rechts) hat Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich.
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Marvin Cohut (rechts) hat Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich.

Die Hammer Eisbären haben im Eishockey-Interregio-Cup den zweiten Sieg eingefahren und sind damit auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Neuigkeiten gibt es vom angeschlagenen Marvin Cohut.

Leuven - Beim belgischen Vertreter Chiefs Leuven setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja am Samstag mit 5:3 (3:1, 0:1, 2:1) durch – und das unter erschwerten Bedingungen. „Wir haben das gut über die Bühne gebracht und gegen einen etwas schwächeren Gegner die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch.

Zum einen waren die Hammer mit einem sehr kleinen Kader nach Leuven gereist. Aus privaten und berufsbedingten Gründen standen Hoja nur zehn Feldspieler sowie zwei Torhüter zur Verfügung, so dass er sein Team mit zwei Reihen agieren ließ. Zum anderen waren die Gäste erst spät an der Halle in der Nähe von Brüssel angekommen.

Unfreiwillige Pause vor Brüssel

„Der Fahrer hatte 20 Kilometer vor Ankunft einen Halt auf dem Rastplatz gemacht und gesagt, er müsse wegen der vorgegebenen Fahrzeit eine halbe Stunde Pause machen“, berichtete Koch. Daher wurde die Partie eine Viertelstunde später angepfiffen. „Da haben sich die Belgier aber sehr kooperativ gezeigt“, so der Manager.

So war es nicht verwunderlich, dass die Gastgeber durch Alec James früh in Führung gingen (5.). Aber Kavin Orendorz (9.), Dustin Demuth (15.) und Thomas Lichnovsky (17.) drehten die Partie und schossen die Eisbären nach dem ersten Drittel mit 3:1 in Front. Im Mittelabschnitt verkürzte William Cangasniemi auf 3:2 (34.), ehe Orendorz im Schlussdrittel den alten Abstand wieder herstellte (47.). Kevin Trapp zum 5:2 (48.) und James (48.) sorgten für den 5:3-Endstand. 

Cohut hatte Glück im Unglück

Derweil hatte Marvin Corhut, der sich Freitag gegen Neuwied verletzt hatte, Glück im Unglück. Koch: „Er hat Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich. Aber es ist nichts gebrochen.“

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