Eishockey

Eisbären setzen Aufwärtstrend auch beim Spitzenreiter fort

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Die Eisbären durften in Diez-Limburg acht Treffer bejubeln.

Traumwochenende für die Hammer Eisbären. Das Team von Trainer Ralf Hoja fuhr zwei wichtige Siege ein.

Hamm - Nachdem die Hammer Eisbären bereits am Freitag beim Tabellenzweiten EHC Neuwied mit 4:2 gewonnen hatten, nahmen sie gestern Abend den bis dato souverän in der Eishockey-Regionalliga führenden Spitzenreiter EG Diez-Limburg in dessen Halle überraschend deutlich mit 8:2 (7:0, 0:2, 1:0) auseinander. Eisbären-Manager Jan Koch jubelte anschließend: „Bei uns hat im ersten Drittel alles geklappt, am Ende haben wir das Spiel super kontrolliert, unser Aufwärtstrend geht weiter.“

Nachdem die EG, die auf ihren Stammtorwart Jan Guryca verzichten musste, zu Beginn der Partie eine Riesenchance zur Führung vergab, drehten nun die Eisbären richtig auf. In der 5. Minute gingen sie durch Kevin Trapp mit 1:0 in Führung, nachdem Aaron Reckers die Scheibe hoch vor das Tor spielte und Trapp gedankenschnell den gegnerischen Torhüter überwand. Die Gäste spielten danach wie im Rausch und erzielten fast im Minutentakt weitere Treffer. Marvin Cohut (8.) und Aaron Reckers erhöhten mit einem Doppelschlag in der 8. Minute auf 3:0. Oliver Kraft (10.) und Kevin Thau mit einem Rückhandschuss stellten auf 5:0 nach zwölf Minuten. Auch der anschließende Torwartwechsel beim Tabellenführer verhinderte nicht das 6:0 durch Milan Svarc (15.). Den Schlusspunkt eines aus Hammer Sicht überragenden ersten Drittels setzte erneut Reckers, der mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl zum 7:0 traf.

Im zweiten Durchgang zeigte der Gastgeber das druckvollere Spiel und kam durch Ross Reed zum ersten Treffer (8.). Die Partie wurde nun härter und Limburgs Konstantin Firsanov musste nach einer Boxeinlage ohne Handschuhe mit einer Fünf-Minuten- und Spieldauer-Disziplinarstrafe das Eis verlassen. Gleichzeitig erhielt Hamms Cohut ein Zwei- plus Zwei- plus Zehn-Minuten Strafe, beide wegen unnötiger Härte (13.). Kevin Lavalee markierte dann das 2:7 aus Sicht der Gastgeber (17.). „Marius Dräger hat uns zu diesem Zeitpunkt mit einigen Paraden vor weiteren Treffern bewahrt“, freute sich Koch über die starke Leistung des Hammer Goalies.

Im letzten Drittel machte Svarc mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den 8:2-Endstand für die Eisbären perfekt.

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