Hammer Eisbären gewinnen das letzte Derby gegen Unna

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Die Hammer Eisbären setzten sich im letzten Derby der Saison gegen den Königsborner JEC mit 7:3 durch.

HAMM -  „Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes“, freute sich der Trainer der Hammer Eisbären, Milan Vanek, nach dem glatten 7:3 (2:1, 1:1, 4:1)-Erfolg in der Endrunde der Eishockey-Oberliga gegen den Königsborner JEC. „Wir waren sehr motiviert, über die gesamte Distanz die bessere Mannschaft und haben deshalb auch verdient gewonnen“, so der Coach.

Nur noch 212 zahlende Zuschauer wollten das achte und letzte Derby zwischen beiden Mannschaften sehen. Und das ging gleich äußert turbulent los. Nach nur 28 Sekunden gelang Dennis Palka noch Vorarbeit von Joseph Lewis die Hammer Blitzführung, die Robby Hein aber nur wiederum zehn Sekunden später egalisierte. Die Eisbären waren zwar danach das überlegene Team, doch setzten die Königsborner immer wieder feine Nadelstiche. Dennoch war das 2:1 für die Eisbären nach elf Minuten durch einen Schlagschuss von Aaron Reckers auf Zuspiel von Lewis verdient.

Die Gastgeber versäumten es, zu Beginn des zweiten Abschnitts nachzusetzen. Reckers und Palka vergaben zwei Riesenchancen. Dann war es ausgerechnet der Sohn des Hammer Trainers, Milan Vanek jun., der den erneuten Ausgleich für die Bulldogs markierte. Doch die Eisbären zeigten sich keineswegs geschockt. Christian Gose scheiterte mit einer weiteren Großchance an Goalie Jan Kremer, Palka traf wenig später nur den Pfosten. Besser machte er es in der 34. Minute auf Zuspiel von Michel Maaßen beim Tor zum 3:2.

Im letzten Abschnitt legten die Hammer Eisbären noch einmal an Tempo zu, mussten aber zunächst (43.) den Ausgleich durch Patrick Raaf-Effertz hinnehmen. Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Maaßen sorgte nach einem Pass von Dennis Tausend für die erneute Führung (50.). Dann war es Matthias Potthoff, der einen Abpraller nach einem Schuss von Christian Gose verwertete (55.). Ibrahim Weißleder musste den Puck nach Vorarbeit von Igor Furda nur noch zum 6:3 (57.) ins leere Tor schieben. Den Schlusspunkt setzte in der letzten Minute Maaßen zum 7:3. Pech für die Eisbären, dass sich Verteidiger Andre Mangold bei einem hart geführten Zweikampf am Ende noch den Arm auskugelte und deshalb verletzt vom Eis musste. - St.

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