Eisbären schießen sich gegen Bad Nauheim 1b Frust von der Seele

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Munteres Scheibenschießen: Die Eisbären bezwangen den EC Bad Nauheim 1b mit 8:1.

HAMM -  Es schien fast, als wollten sich die Hammer Eisbären ihren Frust von der 6:11-Niederlage bei den Dinslaken Kobras von der Seele schießen. Mit 8:1 (3:0, 4:1, 1:0) bezwang die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska in der 1. Liga West die 1b-Vertretung des EC Bad Nauheim und nahm zudem erfolgreich Revanche für die unglückliche Niederlage nach Penaltyschießen aus dem Hinspiel.

„Der Sieg ist absolut verdient. Wir haben nichts großartig anders gemacht als zuletzt, nur haben wir heute unsere Chancen genutzt“, sagte Galonska. „Wenn wir weiter so hart arbeiten wie bisher, werden wir uns belohnen.“

Es war eine Begegnung zweier Mannschaften, die mit schmalem Kader aufgelaufen waren. Beide Teams hatten nur 14 Akteure im Aufgebot, mussten entsprechend viel Kraft in die Partie investieren. Schon nach vier Minuten durften die Hammer Fans unter den 277 Zuschauern in der Eishalle am Maximilianpark zum ersten Mal jubeln. Igor Furda war zunächst gleich zweimal aussichtsreich am Nauheimer Goalie gescheitert – dann war Igor Weißleder zur Stelle und schoss ihm den Puck durch die Schoner zur frühen Hammer Führung.

Drei Minuten später legten die Gastgeber nach, als zunächst Robin Loecke zwei Gegner stehen ließ und den Ball vor das Tor brachte, wo Furda aus kurzer Distanz vollendete. Nachdem die Hammer eine 3:5-Unterzahl schadlos überstanden hatten, war dann Loecke selbst zur Stelle – nach Zuspiel Weißleder (15.). Furda (17.) und Martin Köchling (18.) hätten noch vor der ersten Drittelsirene erhöhen können, scheiterten aber.

Im zweiten Abschnitt knüpften die Eisbären da an, wo sie im ersten aufgehört hatten. Beflügelt durch die klare Führung spielten sie befreit auf, ließen den Puck gut in den eigenen Reihen laufen – Nauheim war der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Kevin Thau erhöhte mit einem Schuss aus dem Handgelenk zum 4:0 (25.), und auch den kurzen Dämpfer durch Aaron Engfelds Treffer zum 4:1 (27.) steckten die Hammer schnell weg. Tim Pietzko mit einem Schuss von der blauen Linie (30.), Loecke, der acht Sekunden später einem Nauheimer den Puck abluchste, und Weißleder (32./bedient von Furda) erhöhten bis zur zweiten Pause auf 7:1.

Im Schlussdrittel trug sich erneut Thau in die Liste der Torschützen, als er nach einem Doppelpass mit Oliver Kraft das 8:1 erzielte (42.). Bis zur 60. Minute stand das Gäste-Tor unter Dauerbeschuss, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Auch nicht nach Köchlings Versuch von der blauen Linie (54.). In der Schlussphase wurde die Partie zerfahren und ruppig. Die Nauheimer begingen einige Frustfouls. - St

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