Eisbären mit Rückenwind in die Heimspiele

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Doppelter Einsatz: Ibrahim Weißleder (links) und seine Eisbären empfangen Neuss und Herne.

HAMM -  Fast vier Wochen ist es her, dass die Hammer Eisbären zuletzt in eigener Halle antraten. Dafür gibt es für die heimischen Eishockey-Fans nun einen Doppelschlag. Am Freitag (20 Uhr) trifft das Oberliga-Team am Maxipark auf den Neusser EV und am Sonntag (18.30 Uhr) auf den Herner EV.

Die Eisbären haben sich in der Fremde zuletzt viel Selbstvertrauen geholt. Bei der Reserve der Frankfurter Löwen feierte die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska einen 8:2-Erfolg und setzte sich zwei Tage später überraschend mit 3:2 bei den favorisierten Essener Moskitos durch. Die kleine Serie soll halten und zumindest gegen Schlusslicht Neuss ein Sieg her. „Wir wollen und werden keinen Druck aufbauen. Jedes Spiel ist anders. Aber die Aufgabe ist machbar“, sagt Galonska.

Fünf Tage nach der erfolgreichen Abwehrschlacht am Essener Westbahnhof werden die Hammer gegen vermutlich defensiv eingestellte Gäste das Spiel machen müssen. „Es wird sich zeigen, wie lange wir Geduld haben, gegen die Neusser Abwehr anzulaufen. Wir müssen die Konzentration hoch halten, um keine Fehler zu machen, die zu Gegentoren führen“, sagt Galonska.

Der Herner EV ist ein weit größeres Kaliber als Neuss. Das Team steht auf dem dritten Tabellenplatz und hat die vergangenen vier Partien gewonnen. Vor allem der 3:1-Erfolg gegen Spitzenreiter EV Duisburg sorgte bei den Hernern für viel Rückenwind. Die Eisbären verloren das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison mit 3:8.

Galonska muss für mindestens 14 Tage auf Stürmer Dustin Demuth verzichten, der sich in der Partie gegen Frankfurt eine Knieverletzung zugezogen hat. Auch die Iserlohner Förderlizenz-Spieler stehen den Eisbären an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. - sst

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