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Lavallee startet Comeback-Versuch

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Von: Peter Schwennecker

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Kapitän Kevin Lavallee will in Duisburg nach seiner Verletzungspause einen Comeback-Versuch starten.
Kapitän Kevin Lavallee will in Duisburg nach seiner Verletzungspause einen Comeback-Versuch starten. © szkudlarek

Nach dem Aufwärmen will Eisbären-Kapitän Kevin Lavallee entscheiden, ob er am Mittwochabend nach seiner muskulären Verletzung im Oberligaspiel in Duisburg wieder auflaufen kann.

Hamm – Neun von zwölf möglichen Punkten aus den letzten vier Spielen der Eishockey-Oberliga Nord geholt, dabei nur gegen den souveränen Tabellenführer Hannover Scorpions verloren: Die Hammer Eisbären haben nach der Trennung von Trainer Jeff Job bewiesen, dass sie in ihrer dritten Saison in der dritthöchsten deutschen Klasse ein durchaus ernst zu nehmender Konkurrent geworden sind. Deshalb rechnen sie sich auch am Mittwochabend (20 Uhr) beim Neuling Duisburger Füchse etwas aus.

Allerdings hat der aktuelle Spielrhythmus viele Körner gekostet. Fünf Spiele in nur zehn Tagen zehren doch sehr an den Kräften. „Das ist hart für die Jungs“, meint auch Kapitän Kevin Lavallee, der die Mannschaft zuletzt mit Interimscoach Ibrahim Weißleder von der Bande aus betreute, weil er selbst wegen muskulärer Probleme nicht auflaufen konnte. Durchaus möglich, dass der Routinier in Duisburg einen Comeback-Versuch starten wird. „In meinem Alter muss man gerade bei muskulären Dingen sehr vorsichtig sein“, sagt der Stürmer. „Deswegen werde ich mich mit aufwärmen und versuchen, ob es geht. Ein Risiko werde ich aber nicht eingehen“, versichert der 37-Jährige.

Auch ohne Lavallee auf dem Eis schaffte die Mannschaft zuletzt die sportliche Wende. „Wir haben wieder eine etwas lockerere Atmosphäre in die Kabine gebracht“, erklärt der Kapitän das Erfolgsgeheimnis. „Zudem ist die Mannschaft bei den Spielen immer konsequent im System geblieben. Das ist auch in Duisburg oberstes Gebot, wenn wir dort etwas mitnehmen wollen,“ sagt Lavallee. Personell werden diesmal keine großen Experimente möglich sein. Definitiv werden die beiden verletzten Stürmer Gianluca Balla und Daniel Reichert ausfallen. Verteidiger Tim Marek ist nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe aus dem Spiel gegen die Black Dragons ebenso gesperrt wie die Kasseler Leihgabe Tom Geischeimer. Ob die drei anderen Förderlizenzspieler der Huskies, Lars Reuß, Oleg Tschwanow und Fabian Ribnitzky, die beim 4:2-Sieg über Erfurt starke Leistungen zeigten, auch in Duisburg zur Verfügung stehen, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Neuling Duisburg hat nach zweijähriger Oberliga-Pause wieder Fuß gefasst und ist mit 21 Punkten sehr ordentlich gestartet. „Ein gutes Team, das uns alles abverlangen wird“, erklärt Lavallee. Vor zwölf Tagen standen sich beide Mannschaften schon in Hamm gegenüber. Da setzten sich die Füchse nach Penaltyschießen mit 3:2 durch. Daher ist am Mittwoch Revanche angesagt.  P.Sch.

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