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Eisbären mit Mini-Aufgebot gegen Scorpions

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Von: Peter Schwennecker

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Eisbären-Coach Jeff Job ist derzeit um seinen Job nicht zu beneiden.
Eisbären-Coach Jeff Job ist derzeit um seinen Job nicht zu beneiden. © Robert Szkudlarek

Nur mit einem Mini-Aufgebot werden die Eisbären nach ihrer Corona-Zwangspause am Donnerstagabend zum Heimspiel gegen die Hannover Scorpions antreten.

Hamm - Vermutlich zum vorerst letzten Mal werden die Hammer Eisbären am Donnerstagabend in der Eishockey-Oberliga vor Publikum auflaufen können. Ab 20 Uhr ist der Tabellendritte Hannover Scorpions zu Gast in Werries. Schon das nächste Heimspiel am Dienstag (20 Uhr) gegen die Rostock Piranhas wird vor leeren Rängen stattfinden müssen. Dazwischen sind die Hammer noch am 2. Weihnachtstag (20 Uhr) bei den Black Dragons in Erfurt zu Gast.

Spieler erst noch zum Arzt

„Im Moment läuft einfach viel gegen uns“, stöhnt Hamms Trainer Jeff Job, der aktuell um seinen Job nicht zu beneiden ist. „Einfach zu viel“, beteuert der Coach, dessen Mannschaft nach dem großen Verletzungspech jetzt auch durch die sechs Corona-Infektionen weiter geschwächt wurde. Daher weiß er derzeit noch nicht, wie viele Spieler überhaupt für die Partie gegen die Niedersachsen zur Verfügung stehen. „Wenn zwei der genesenen Akteure den Fitnesstest beim Arzt bestehen, dann kann ich vielleicht mit zwölf Feldspielern planen“, verrät Job. „Wenn nicht, dann werden nur die zehn gesunden Spieler auflaufen können, die in den vergangenen Tagen auch noch regelmäßig trainiert haben.“

Filimonow noch nicht schmerzfrei

Dass angesichts der aktuellen Situation sportlich nicht viel vom Tabellenletzten zu erwarten ist, liegt auf der Hand. Der kann mit Blick auf die lange Ausfallliste nur auf Besserung im neuen Jahr hoffen. Maximilian Otte dreht nach seiner Schulter-Operation inzwischen die ersten Runden auf dem Eis. Torhüter Daniel Filimonow trainiert ebenfalls leicht, hat aber bei bestimmten Bewegungen immer noch Schmerzen im Sprunggelenk. Vermutlich werden beide – so die Hoffnung von Trainer Job – wie Verteidiger Michel Spacek, dessen Fingerbruch operativ gerichtet werden musste, wieder Mitte Januar richtig eingreifen können. Doch exakt lässt sich das nicht voraussagen.

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