Am Freitag in Leipzig 

Eisbären-Manager Koch knüpft erste Kontakte zu Oberliga-Kollegen

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Eisbären-Manager Jan Koch trifft sich am Freitag in Leipzig mit den Kollegen aus der Oberliga und Vertretern des DEB.

Hamm – 13 Vereine haben offiziell für die Oberliga Nord gemeldet, darunter auch die Hammer Eisbären. Das bestätigte jetzt der Deutsche Eishockey-Bund (DEB). Die ersten Kontakte in der dritthöchsten deutschen Klasse wird Eisbären-Manager Jan Koch am Freitag knüpfen können.

Die Delegierten der Klubs treffen sich am Abend mit den Vertretern des DEB in Leipzig, um erste Details zu besprechen. „Noch wissen wir gar nichts“, erklärt Koch, der den Aufnahmeantrag fristgerecht zum 1. Juni eingereicht hat. Gleichzeitig haben die Eisbären darum gebeten, einige Lizensierungsunterlagen bis Mitte des Monats nachreichen zu dürfen.

 „Wir benötigen zum Beispiel von den Sozialversicherungsträgern Bescheinigungen, dass wir in den vergangenen Jahren unsere Beiträge auch immer pünktlich gezahlt haben“, berichtet der Manager. „Zudem müssen wir einen genauen Kostenplan, in dem auch der Aufwand für die Mannschaft enthalten ist, vorlegen. Das braucht natürlich seine Zeit.“

Vorsichtig kalkulieren

Koch versichert, dass die Eisbären in jeder Hinsicht konservativ kalkulieren werden. „Wir werden sehr vorsichtig agieren und nicht übertreiben“, sagt er. So wollen die Eisbären in der höheren Klasse lediglich mit einem Zuschauerschnitt von 550 planen. Diese Besucherzahl erreichten die Hammer auch in der nach den Playoff-Halbfinals abgebrochenen Regionalliga-Saison. 

„Wir können ja derzeit überhaupt nicht einschätzen, wann wir überhaupt mit dem Ligenbetrieb beginnen können und wie viele Fans dann in die Halle dürfen“, erklärt Koch. „Da warten alle Sportvereine noch auf eine Antwort aus der Politik.“ 

Voraussetzungen erfüllt

Was die Infrastruktur angeht, erfüllen die Hammer alle Voraussetzungen. In der Oberliga wird eine Halle mit einem Fassungsvermögen von mindestens 1000 Besuchern gefordert, zudem muss der Klub über genügend Nachwuchsmannschaften verfügen. „All das wird für uns kein Problem sein“, versichert Koch. 

Auch DEB-Ligenleiter Markus Schubert zeigt sich mit Blick auf die kommende Saison zuversichtlich. „Wir hatten sehr konstruktive Gespräche mit den Landesverbänden und den beteiligten Vereinen“, teilt er auf der Internetseite des DEB mit. „Unser Ziel ist es, für alle DEB-Ligen bis zur Oberliga attraktive Spielmodi und -modelle zu entwickeln.“ 

Auf- und Abstieg sportlich regeln

Auf Dauer geht es darum, eine Verzahnung mit allen Ligen zu schaffen, um Auf- und Abstieg sportlich regeln zu können. Wie Schubert betont, sollen beide Oberligen spätestens zur Saison 2021/22 auf die gewünschten 14 Mannschaften angepasst werden. Geht es nach dem Ligenleiter, soll die kommende Saison Ende September oder Anfang Oktober beginnen. Allerdings müssen auch Alternativpläne erarbeitet werden.

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