Eisbären-Kapitän Kevin Thau: "Wir können jeden Gegner ärgern" 

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Eisbären-Kapitän Kevin Thau und sein Team haben den ersten Oberliga-Punkt geholt.

Kevin Thau und Kollegen haben mit als Aufsteiger in die Eishockey-Oberliga gegen den Vorjahresmeister Tilburg den ersten Punkt geholt. Der Kapitän der Hammer Eisbären ist sich sicher: Das hat ein Plus an Selbstvertrauen gebracht.

Herr Thau, Sie haben mit den Hammer Eisbären gegen die Tilburg Trappers, den Vorjahresmeister der Eishockey-Oberliga, einen Punkt ergattert. Wie stolz sind Sie? 

Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, wir holen da einen Zähler, hätten wir das sofort unterschrieben. Aber nach dem verlorenen Penaltyschießen war die Enttäuschung zuerst doch recht groß, wenn man so nah dran war, eine noch größere Überraschung zu schaffen. Aber wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht – und darauf können wir letztlich doch ein bisschen stolz sein. 

Überragend auf Eisbären-Seite war der bis Ende November vom DEL-Klub Nürnberg Ice Tigers ausgeliehene Keeper Ilya Sharipov. Hoffen Sie, dass die DEL noch weiter pausiert und Sharipov länger bei Ihnen bleibt?

 Ilya hat wirklich unglaublich stark gehalten. Da sieht man, warum er sonst in der DEL spielt. Er hat so viel Ruhe ausgestrahlt und viele Hundertprozentige weggeholt. Er ist eine enorme Hilfe für uns. Man darf aber nicht vergessen, dass wir mit Sebastian May auch einen guten Keeper haben, Ilya legt da allerdings noch eine Schüppe drauf. Sebastian nimmt das aber gut auf, dass ihm einer vor die Nase gesetzt wurde, wobei er auch von Ilya lernen kann. Letztlich hätten wir nichts dagegen, wenn sich der DEL-Start verzögern würde. 

Was können Sie und Ihre Teamkollegen aus dem ersten Oberliga-Wochenende mit der 0:3-Niederlage gegen Halle und dem Punktgewinn gegen Tilburg mitnehmen?

 Nach dem Spiel gegen Halle war die Enttäuschung groß, da hatten wir uns ein bisschen mehr erhofft. Aber wir sind da schlecht in die Partie gestartet. Umso erfreulicher war unsere Leistung gegen Tilburg. Jeder hat da alles für die Mannschaft getan, sich in die Schüsse geworfen. Wir dürfen das nicht zu hoch bewerten, aber wir können jetzt mit mehr Selbstbewusstsein in die nächsten Spiele gehen. Wenn jeder Vollgas gibt, können wir jeden Gegner ärgern und noch für die eine der andere Überraschung sorgen.

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