Start in die Pre-Playoffs

Comeback nach drei Rückständen - Eisbären gewinnen in Dinslaken

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Ibrahim Weissleder traf für die Hammer Eisbären beim 8:5 in Dinslaken dreimal.

Zum Auftakt der Zwischenrunde in der Eishockey-Regionalliga West bezwangen die Hammer Eisbären gestern Abend die Dinslakener Kobras.

Dinslaken – Nach zuletzt zwei Siegen im direkten Duell hatte der Tabellensechste der Hauptrunde diesmal das Nachsehen, die Hammer Mannschaft von Ralf Hoja siegte mit 8:5 (2:2, 2:1, 4:1).

Es ging gleich furios los auf dem Eis. Mit dem ersten Angriff der Begegnung erzielten die Kobras das 1:0, als Martin Benes den Abpraller von Eisbären-Keeper Marius Dräger mühelos abstaubte (1.). Noch in der selben Minute hatte Hamm eine Antwort parat: Die starke Vorarbeit von Thomas Lichnovsky nutzte Ibrahim Weissleder zum 1:1-Ausgleich.

Danach stabilisierten sich die Defensivreihen beider Teams, sodass der Torreigen doch nicht die Ausmaße eines Handballspiels annahm. Trotz sechs Zeitstrafen im Laufe des ersten Durchgangs kontrollierten die Eisbären die Begegnung und hatten unter dem Strich mehr vom Spiel. Das nächste Tor fiel dann aber auf der anderen Seite, als Pascal Behlau die Scheibe durch die Beine von Dräger zum 2:1 ins Netz beförderte (13.).

Wieder schlugen die Gäste in Person von Weissleder zum 2:2 postwendend zurück (14.) und hielten ihre Chance aufrecht in einem „enorm engen Spiel“, wie Manager Jan Koch es beschrieb. „Wir wussten aber auch, dass wir etwas holen würden, wenn wir einen kühlen Kopf bewahren.“

Den bewiesen die Eisbären im zweiten Abschnitt, in dem Kevin Thau die erneute Führung von Pascal Behlau (22.) sofort wieder egalisierte (24.). Dann war der Knoten geplatzt, und Hamm setzte zum Powerplay an. Milan Svarc scheiterte zunächst am Pfosten, aber Weissleder machte es kurze Zeit später besser und traf zum 4:3 (35.).

Der Bann war gebrochen, Kevin Thau (44.), Dustin Demuth (45.), Milan Svarc (49.) und Igor Furda (49.) schraubten den Spielstand weiter hoch. Daran änderten auch die Treffer von Pascal Behlau (45.) und Sören Hauptig (57.) nichts. „Wir haben eine tolle Moral bewiesen gegen einen unangenehmen Gegner und wollen diesen Schwung jetzt mitnehmen“, sagte Koch nach dem 8:5-Sieg.

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