Eisbären diesmal ohne Chance gegen Herne

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Hamms Goalie Thomas Mende hatte gegen Herne mehr zu tun, als ihm lieb war.

HAMM -  Das war deutlich: Keine zwei Wochen nach dem 3:1-Erfolg über den Herner EV hatten die Hammer Eisbären diesmal keine Chance gegen die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet. Die feierte in der Eishalle am Maxipark einen 7:0 (2:0, 3:0, 2:0)-Erfolg.

„Der Sieg ist absolut verdient und in Ordnung. Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben“, sagte Hamms Trainer Daniel Galonska.

Die Oberliga-Partie begann schlecht für die Gastgeber, die ohne Ibrahim Weißleder und Karl Jasik antraten, dafür aber zum ersten Mal mit Nils Hoffmann. Der 19-jährige Soester spielte in der vergangenen Saison für den Liga-Rivalen Königsborn und fand seinen Weg über die Young Roosters (Iserlohn) zum Maxipark. Bereits in der ersten Minute lagen die Eisbären nach einem Tor des Ex-Hammers Jiri Svejda zurück. In der 16. Minute nutzte Stephan Kreuzmann die Überzahl nach Zeitstrafe gegen James Ross zum 0:2. Er traf mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Die Führung war verdient, denn spielerisch hatten die Gäste in einem temporeichen Spiel Vorteile. Hamm kam zweimal gefährlich vor Hernes Kasten, doch Nemanja Vucurevic (4.) und Niklas Clusen (12.) vergaben.

Zählbares gab es für die Gastgeber auch im Mitteldrittel nicht. Herne riss das Spiel weiter an sich und kam durch Jakub Rumpel zum 0:3 (27.). Als Clusen wegen Stockschlagens für fünf Minuten auf der Strafbank brummte, schlugen die Gäste zu: Erst staubte Lorenzo Maas ab (37.), dann traf Thomas Dreischer per Schlagschuss (38.) in einem Duell, das auch wegen umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen immer hitziger wurde. Tiefpunkt war ein Ellbogencheck von Hernes Christian Nieberle gegen Andre Mangold (53.), der liegen blieb und vom Eis getragen werden musste. Für Nieberle war es die zweite Zehn-Minuten-Strafe der Partie, die sich zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon wieder beruhigt hatte. Er ist damit für das nächste Spiel gesperrt. Die Gäste-Tore im Schlussdrittel erzielten Damian Schneider (49./Unterzahl) und Rumpel (58.).

Am Sonntag treten die Eisbären beim souveränen Spitzenreiter EV Duisburg an. Bully ist um 18.30 Uhr. - St

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